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Das war meine erste Demo
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Wie versprochen berichte ich über meine erste Demonstration an der ich Teil genommen habe

Wenn man zu 100% hinter einer Sache steht, geht man auch im fortgeschrittenen Alter noch auf die Straße um für seine Überzeugung einzustehen. Am meisten überrascht war ich, wie viele ältere Menschen sich noch an einer Demo beteiligen. Interessant waren auch die unterschiedlichen Gründe der einzelnen Teilnehmer an dieser Demo Teil zu nehmen. Wenn der eine politische Gründe hatte, hatte ein anderer zwischenmenschliches was ihm aufstoßt. Der älteste Teilnehmer an der Demonstration war satte 75 Jahre alt und stand voller Überzeugung hinter dem wofür er demonstrierte.

Was mich persönlich am meisten überrascht hat war, dass meine Mutter mich auf der Demo begleitet hat. Meine Mutter ist ja nun auch nicht mehr die Jüngste, schließlich hat sie zwei Söhne im Alter von 45 und 43 Jahren, wobei ich der jüngere der beiden bin. Da  mein Sohn es hinter vorgehaltener Hand von seinem Chef verboten bekommen hatte an der Demo teil zu nehmen, hat sich spontan meine Mutter bereit erklärt mit zuwandern. Das Wetter hatte an dem Tag auch wunderbar mitgespielt und man konnte richtig schön Farbe in der Sonne bekommen. Als wir zum Versammlungsort der Demonstration ankamen, sah ich die Tochter des Chefs, der meinem Sohn verboten hatte an der Demo mit zumachen. Ich hätte zu gerne gewusst was er zu ihr gesagt hat nachdem er die Bilder der Demo in den Medien gesehen hatte. Mouth Watering

Die Demo selber war für unsere Sache ein voller Erfolg, wir waren in allen lokalen Medien und haben durch diese Aktion viele neue Unterstützer gewonnen. Da es eine Doppel-Demo war, war es für alle Beteiligten insgesamt eine sehr anstrengende Veranstaltung, aber spontan nach der Demo hatte meine Mutter mir angekündigt, das sie beim nächsten mal wieder mit dabei wäre, da war ich total baff.Well Done Was wir bei der ersten Demo vergessen hatten, war uns einen Rucksack mit Verpflegung zu packen. Nach einer Weile hatte man tierischen Durst und nach der Hälfte der Demo kam auch noch der Hunger dazu.

Es gab zwar nach der ersten Demo Verpflegung in den Reisebussen, aber zwischendurch hätte man doch gerne den ein oder anderen Schluck Wasser getrunken. Die Verpflegung im Bus war dagegen sehr gut, es gab Koteletts, Schnitzel, Frikadellen und diverses Junkfood sowie eine große Auswahl an Erfrischungsgetränken und Kaffee. Da die Fahrt von der einen Demo zur anderen nicht enorm lange war, konnte man auf der Strecke auch nicht richtig müde werden, denn schließlich musste man noch ein wenig Energie für die zweite Demo haben die auch schließlich nur eine Standkundgebung und keine Wanderung war.

An dem Tag haben wir viele nette Menschen kennen gelernt mit denen wir uns sehr gut unterhalten konnten und uns schon mal für die nächste Demonstration verabreden konnten. Für eine gute Sache tritt man halt gerne ein und in einer großen Gruppe macht das dann auch richtig viel Spaß.

Remscheid rüstet gegen PRO-NRW
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Die Lokalpolitiker und die Medien versuchen dem Volk wieder etwas zu verkaufen was absolut nicht stimmt

Die Partei PRO-NRW hat einen fraglichen Ruf durch die Ablehnung des Islams in Deutschland bekommen, mit auch aus dem Grund, da viele Parteien Stimmung gegen diese Partei machen. Aktuell ist sie die einzige Partei die sich in Remscheid gegen den Bau der geplanten Moschee an der Stachelhauser Straße einsetzt. Die alt-eingesessenen Parteien haben natürlich auch mitbekommen das PRO-NRW in Remscheid immer mehr Zuspruch von der Bevölkerung erhält, schließlich sind sehr viel Menschen aus Remscheid gegen den Bau dieser Moschee.  Was die Parteien jetzt allerdings unter Bezugnahme der lokalen Medien in Remscheid machen, ist ein Witz.

In der Presse wird PRO-NRW als rechts populistische Partei dargestellt, die Parteien wettern wo sie können und die Menschen werden geblendet. Kürzlich hat sich ein Verein gegründet der sich „Remscheid-Tolerant“ nennt, indem sind angeblich schon sehr viele Vereine aus Remscheid und Umgebung, hochrangige Bürger der Stadt und sogar die Frau Oberbürgermeisterin als Mitglieder genannt. Auf der Homepage der Seite findet man Sprüche wie „120 Nationen in einer Stadt“, in erster Linie stehen sie gegen Rassismus, wer nicht! Auf der Seite wird Stimmung gegen PRO-NRW gemacht und behauptet sie wären Fremdenfeindlich.

Was hat das bitte schön mit dem Bau einer Moschee zu tun? Wenn ich gegen den Bau einer katholischen Kirche bin, bin ich dann gleich ein Protestant? Wie man sieht versuchen die alten Parteien und auch die Medien das Volk gegen etwas aufzubringen was gar nicht im Raum steht. Das erste erklärte Ziel dieses Vereins ist, eine Gegendemonstration der PRO-NRW am 24. März zu organisieren, lächerlich dieses Verhalten. Auf der Homepage des lächerlichen Vereins behauptet man große Firmen in ihren Reihen zu wissen, man bettelt aber gleich beim Volk um 12.000 Euro, damit man überhaupt eine Grundlage hat um aktiv zu werden. Klar, die wollen etwas aufziehen und das kleine Volk wird belogen und soll für ihre Spielereien auch noch bezahlen, einfach nur peinlich.

Wenn sich die Gründungsmitglieder von Remscheid-Tolerant mal die Mühe gemacht hätten sich die Regularien von PRO-NRW durchzulesen, dann würde es einen solchen Verein nicht brauchen und der Bau einer Moschee wäre überhaut kein Thema in Remscheid. PRO-NRW ist nicht gegen den Bau der Moschee weil sie gegen Ausländer oder fremde Kulturen sind, sondern weil diese Moscheen von radikalen Islamisten genutzt werden um den Koran so auszulegen wie sie ihn gerne hätten. Für diese radikalen Islamisten gibt es nur eine Religion und das ist eben der Islam. In dem Glauben werden Frauen unterdrückt, es gibt Zwangsehen und Ehrenmorde, zudem werden Christen und anders Gläubige als Ungläubige dargestellt und verfolgt.

Es ist nicht zwangsläufig in jeder Moschee der Fall wie es oben beschrieben, aber gerade die Ditib Gemeinde ist bekannt dafür anti-christlich eingestellt zu sein und in vielen anderen Ländern verboten. Nur in Deutschland und ausgerechnet in Remscheid soll solchen Menschen ein Palast zur Verfügung gestellt werden um ihre Hass-reden und deren Glauben und Gesetze zu verbreiten. Angeblich sind die Gründungsmitglieder alle so tolerant, aber sieht man nur einen von ihnen auf einem islamischen Fest, nein! Soweit geht die Toleranz dann wahrscheinlich doch nicht. Ich frage mich auch wie weit die Toleranz gehen würde wenn die Moschee direkt neben einen der Wohnungen oder Häuser der Gründungsmitglieder gebaut werden würde?

Fakt ist, die Politiker aus dem Rathaus nutzen diese Zeit um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen um für Wählerstimmen zu buhlen. Die Presse wird dazu mal wieder ins Boot geholt um deren Verschleierungstaktiken zu decken. Nehmen wir mal die lokale Zeitung RGA als Beispiel, zu jedem noch so unwichtigen Thema gibt es dort Umfragen in denen die Bürger abstimmen und diskutieren können, es gibt aber nicht eine Umfrage zum Bau der Moschee, warum nicht? Sobald man eine kritische Frage stellt, wird man als ausländerfeindlich abgestempelt. Davor hat diese Zeitung Angst, es könnten ja weniger Abonnenten ihre Zeitung bestellen. Wenn dieses Blatt mal eine Arsch in der Hose hätten, dann würden sie solchen Fragen stellen und ich wette, die Auflage würde von heute auf Morgen zunehmen! Auch Radio-RSG, dieser peinliche Lokalsender stärkt der Truppe um der Oberbürgermeisterin den Rücken, anstatt mal beide Seiten zu hören. So etwas von einseitiger Berichterstattung gibt es nur im Bergischen Land.

Wenn es am 24. März zur Demo gegen den Bau der Moschee kommt, werden die Leute schon sehen wie viele Menschen gegen diese Moschee sind, vielleicht werden dann mal einige wach und machen sich mal ernste Gedanken über ihre Stadt!