Schlagwort-Archive: Liebe

Liebe macht blind!
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Nach so vielen Jahren mit nur einer Frau, kann ich heute wirklich die Überschrift unterschreiben

Das Jahr 2017 war für mich bis jetzt das Jahr der großen Veränderungen. Seit dem 09.03.2017 bin ich von meiner Ehefrau und der Mutter meiner drei Kinder geschieden. Insgesamt waren wir 31 Jahre zusammen und in dieser Zeit gab es für mich keine anderen Frauen, auch wenn ich die ein oder andere Möglichkeit gehabt habe fremd zu gehen. Wenn ich etwas unterschreibe, dann gilt das für mich, dazu gehört vor allem die Eheschließung mit all seinen Pflichten. Dass das die andere Seite etwas anders gesehen hat, führte schließlich zur Trennung und die daraus resultierende Scheidung unserer Ehe. Sehr viele Jahre habe ich dieser Frau immer alles verziehen oder über vieles hinweg gesehen, weil ich diese Frau bedingungslos liebte und ich mich dem Gesetz der Ehe verpflichtet fühlte. Nach der Trennung von dieser Frau hatte ich viele und interessante Pläne. Weiterlesen

Schatti in Love with L.
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Glaubt ihr an „Liebe auf dem ersten Blick“

Jeder konnte meinen Bericht „Ich suche“ lesen, leider aber hat sich niemand auf diesen Bericht gemeldet. Obwohl, leider ist wohl eher das falsche Wort, dazu aber später mehr! Jeder Single kennt bestimmt Tinder und Co.? So bin auch ich durch vieler dieser Apps gewandert und habe versucht das große Glück im Internet zu finden. Bei jemanden wie mir, der die ganze Nacht arbeitet und am Tag schläft, ist es eben nicht leicht auf dem „normalen Weg“ jemanden zu finden. Nach einer Weile hatte ich sogar mein erstes Date. Voller Erwartung und Vorfreude habe ich mich auf dem Weg in unsere Landeshauptstadt gemacht um eventuell die Frau für den Rest meines Lebens zu finden. Das Problem war, wir waren beide schüchtern. Trotzdem hatten wir einen sehr schönen Abend und sogar zwei Stunden länger vor einem Cafe gesessen, als dieses geöffnet hatte. Die Bedienung hatte uns nur gebeten, die restlichen Gläser auf die Fensterbank zu stellen, wenn wir dann gehen wollten. Die Frau die ich schon durch einige Wortwechsel per WhatsApp und Telefon ein bisschen näher kennenlernen durfte, war auch sehr nett und hat mir auch optisch zugesagt. Aber leider war sie eine Großstädterin, die wohl nie zu mir gezogen wäre. Für mich kam die Alternative sowieso nicht in Frage, in eine Großstadt zu ziehen. Somit war es bei dem schönen Abend geblieben und unser Schriftverkehr kam danach auch relativ schnell zum erliegen. Weiterlesen

Vermisst…
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Immer öfter liest oder hört man davon das wieder ein Kind vermisst wird, woran mag das liegen?

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bekomme in letzter Zeit gerade über Facebook immer wieder Meldungen zum Thema vermisst. Natürlich ist man erst einmal geschockt, da man als Vater dreier Kinder sich das selbst vorstellen kann wenn eines seiner Kinder auf einmal vermisst würde. Zum Glück kommt bei den meisten Fällen nach ein paar Tagen eine Entwarnung, dann wurde das Kind bei Freunden oder der Verwandtschaft aufgefunden.

Wenn man Hundehalter ist, ist man wahrscheinlich auch auf Facebook in irgend einer der vielen Hundegruppen vertreten die sich auf dieser Plattform tummeln. Gerade aus diesen Gruppen kommen immer häufiger diese Vermissten-aufrufe. Die Liebe zu einem Haustier kann manchmal wesentlich intensiver sein als die zum eigenen Kind, nämlich dann wenn das Kind in einem schwierigen Alter ist und den lieben langen Tag lang nervt. Dem Kind entgeht es auch nicht wenn es immer nur an-gemeckert wird und zuschauen muss wie der Hund auf dem Sofa die Liebe bekommt, die eigentlich ihm/ihr zusteht.

Als Kind von Eltern die ihr komplettes Arbeitsleben nur ihre Arbeit im Kopf hatten, kann ich sehr gut nachempfinden wie sich die Kids von heute fühlen müssen wenn ein Hund mehr Zuneigung bekommt als man es selber abkriegt. Wenn der Hund wichtiger als das eigene Kind wird, dann will man auch nicht mehr zu Hause sein um ich das Schauspiel jeden Tag aufs neue mit anzuschauen. Ich hatte damals auch oft überlegt von zu Hause abzuhauen, ich hatte das Gefühl das ich meinen Eltern eh egal wäre, da die ja nur ihre Arbeit im Kopf hatten und die ganze Woche über erst spät abends nach Hause kamen.

Selbst jetzt wo wir selber einen Hund haben merken wir selber wie sehr wir uns um unseren Hund kümmern während die Kinder außer Haus ihren Weg gehen. Unser Vorteil ist allerdings, das wir den Hund erst hatten als die Kinder schon relativ groß waren. Ab einem gewissen Alter wollen die Kinder auch nicht mehr so viel Zuneigung der Eltern haben, da stört es sie auch nicht wenn man statt der Kinder mal einen Hund oder Katze knudelt und mit den Haustieren schmust.

Mein Rat an Eltern mit Kind und Hund ist, lasst euer Kind/er immer merken das sie an erster Stelle kommen und der Hund oder die Katze an letzter Stelle der Rangordnung steht. Ein Tier verzeiht es euch wenn ihr euch mal nicht gleich um es kümmert, aber bei einem Kind sitzt der Schmerz tiefer wenn man sich nicht um es kümmert. Man verbringt durch Arbeit und Schule schon eh zu wenig Zeit miteinander, da kann man die wenige Zeit die man zusammen hat auch ruhig ausnutzen damit nicht bald ihr einen Aufruf bei Facebook oder sonst wo starten müsst.