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Edertal 2012 – Das Labi-Forum Treffen
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Zum zweiten mal in Folge haben wir unser Labi-Forum Treffen im schönen Edertal am Edersee abgehalten

Das Labi-Forum feiert dieses Jahr im November seinen 6. Geburtstag, in den Jahren sind viele User gekommen und auch einige wieder gegangen. Was aber immer wieder schön ist, sind die Treffen mit den Usern und ihren Hunden. Kleinere Treffen gibt es bald jedes Wochenende, die über das Forum verabredet werden, größere Treffen dagegen müssen gut organisiert werden und brauchen eine gute Vorbereitung. Für solche Treffen bieten sich auch die User an, um die Planung für das Treffen zu übernehmen. Dieses Jahr war es eine Moderatorin aus dem Forum, die sich diese Aufgabe angenommen hat und von der Terminplanung bis hin zur Durchführung alles geplant und abgewickelt hat. Die Andrea hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und den Usern die mit auf dem Treffen waren ein unvergessliches Wochenende beschert. Letztes Jahr waren wir auch am Edersee im gleichen Hotel, was damals noch eine Massenveranstaltung war, war dieses mal ein Treffen mit viel Programm für Mensch und Hund. Damals waren so viele Menschen und Hunde dort, dass es überhaupt keine Möglichkeit gab um großartig etwas mit den Hunden zu unternehmen.

Dieses Jahr waren wir eine wesentlich kleinere Gruppe, die mit ca. 12 Hunden und ihren Haltern eher übersichtlich war, aber für die Planung von Andrea ideal gewesen ist. Am Freitag den 24.08 konnte ab 15.00 Uhr angereist werden, ein Pärchen was mit dem eigenen Wohnwagen zu dem Treffen kam, reiste schon einen Tag früher an und hat die, die erst am Freitag ankamen begrüßt. Meine Familie und ich haben die Andrea und ihren Hund Keks mitgebracht und waren gegen 17.00Uhr die ersten die am Freitag am Edertaler Hof ankamen. Wir konnten somit in aller Ruhe unser Gepäck auf die Zimmer bringen und die anderen begrüßen wenn sie eintrafen. Nach und nach kamen dann die anderen, bis 19.00Uhr waren die meisten dann da und wir konnten gemeinsam zu Abend essen. Nach dem Abendessen sind wir alle zusammen auf dem Hotel eigenen Hundeplatz gegangen und haben die Hunde ein wenig toben lassen. Als es so dunkel wurde das wir und die Hunde nichts mehr sehen konnten, holte Andrea alle zusammen und bat uns in den Aufenthaltsraum zu gehen, der den schönen Namen „Zur Tenne“ trägt. In einem großen Stuhlkreis hatte die Andrea ein Spiel vorbereitet, wobei sich die Menschen untereinander ein wenig besser kennenlernen sollten. Klickern war angesagt. Was man sonst nur von den Hunden kennt, wurde nun mit den Menschen geübt. Auf diese Weise konnten die Menschen mal lernen, was wir von unseren Hunde abverlangen. Ob man es glaubt oder nicht, es ist gar nicht so einfach und man hatte nach dem Spiel eine Menge Respekt vor unseren Hunden.

Während des Spiels kamen immer noch Mitglieder des Treffens angereist, da der ein oder andere an diesem Tag noch länger arbeiten musste. Auch die die später kamen, wurden direkt mit in die Gruppe integriert und niemand hat sich als Alleinstehender gesehen. Nachdem jeder einmal geklickert hat und geklickert wurde, war ein Mitternachtsspaziergang geplant. Leider waren viele schon zu müde, schließlich war es ein langer und anstrengender Tag für alle gewesen. Trotzdem sind einige noch in der Nacht mit ihren Hunden zum See gegangen um sich die Beine zu vertreten und ihren Hunden die Möglichkeit zu geben sich nochmals zu lösen. Am Samstag Morgen konnte man ab 9.00 Uhr frühstücken, durch die Anstrengung des Vortages, hatten alle schon großen Hunger und freuten sich auf das üppige Buffet was der Betreiber des Hotels zubereitet hatte. Nach dem Frühstück sollte es wieder etwas für Hund und Mensch geben, eine Hunde-Rallye! Am Morgen kamen immer noch welche dazu, die es nicht geschafft hatten schon m Freitag anzureisen. Da auch sie für die Rallye eingeplant waren, wurde die Rallye gestartet als alle da waren.

Die erste Station bei der Rallye war eine schwere Aufgabe für Hund und Halter, es gab zwei Decken, auf einer decke musste der Hund Sitz oder Platz machen und der/die Halter/in des Hundes musste die andere Decke immer vor die erste Decke legen. Der Hund durfte die Decke mit maximal einer Pfote verlassen und musste auf Befehl immer wieder auf die nächste Decke Platz nehmen, die wieder vor die andere Decke gelegt wurde. Dieses Spiel ging über eine Strecke von ungefähr 10 Meter, hat der Hund die Decken nicht verlassen, gab es die volle Punktzahl. War das Ziel erreicht, musste Halter und Halterin noch eine Frage beantworten, für die es ebenfalls noch Punkte gab. In einer festgelegten Richtung kam man dann zur zweiten Station, wobei die Hunde in einem Gebüsch auf Zeit einen Dummy finden mussten. Umso schneller man war, umso mehr Punkte gab es. Auch nach diesem Spiel gab es wieder Fragen die es zu beantworten galt. Auf dem Weg zur nächsten Station kam man am Edersee vorbei, da unsere Hunde in der Mehrheit aus Labradore bestand, nutzten die Hunde den See um sich abzukühlen und schwammen erst einmal eine Runde. An der dritten Station musste der Hund Sitz oder Platz machen, der Wettkampfleiter ließ dann 20 Leckerlies auf den Boden fallen, die der Halter oder die Halterin wieder aufsammeln musste. Der Hund durfte in dieser Zeit nicht aufstehen, tat er das doch, wurden nur die Leckerlies gezählt, die der/die Halter/in bis dahin aufgesammelt hatte. Maximal konnte man für diese Aufgabe so gesehen 20 Punkte erreichen. Nach dieser Aufgabe musste man schätzen, wie viele Leckerlies in einem Glas waren, als Anhaltspunkt hatte man die 20 Leckerlies in seiner Hand. Die vierte Station kam nach einem längeren Spaziergang in der Nähe des Hundeplatzes. Hier musste der Hund auf einer Wiese Platz machen und sich von einer Decke zudecken lassen, der/die Halter/in mussten den Hund dann fünfmal umrunden, ohne das sich der Hund unter der Decke hervor bewegte. War das geschafft, gab es auch wieder eine Frage die es zu beantworten galt. Gleich neben der vierten Station lag die fünfte und letzte Station der Hunde-Rallye. Bereit lagen ein T-Shirt, vier Socken und eine Kappe. Diese Sachen musste man den Hund innerhalb von 40 Sekunden anziehen. Wenn man alles schaffte, gab es die volle Punktzahl für diese Aufgabe.

Nach der Rallye hatten die Hunde wie auch ihre Besitzer erst einmal wieder Zeit für sich selbst und konnten die Freizeit nutzen um sich auf dem Hundeplatz aus zu toben oder eben auf dem Zimmer sich ausruhen. Am Nachmittag stand dann auf dem Hundeplatz die Hunde-Olympiade an, hier galt es auch wieder mit seinen Hund zusammen einige Aufgaben zu bestehen. Die Reihenfolge war hier nicht so wichtig, Hauptsache man hatte alle Stationen mitgenommen um möglichst viele Punkte zu bekommen. Eine Aufgabe war, der Hund musste Platz machen und vor ihm wurden eine Hand voll Leckerlies auf dem Boden gelegt, 30 Sekunden musste der Hund diese ignorieren und durfte sie nicht anrühren. Die nächste Aufgabe war ein Slalom bei dem der Hund eine leere Flasche an der Leine hinter ich her ziehen musste, ohne die Hindernisse des Slaloms zu berühren. Die leichteren Aufgaben für die Hunde waren, über eine Rampe zu laufen und durch einen Reifen zu springen. Bei einer weiteren Aufgabe musste sich der Hund in einen Reifen setzen und der/die Halter/in musste zwei Spielzeuge in einen anderen Ring werfen ohne das der Hund den Reifen Verlies indem er saß. Auf einen Podest musste sich der Hund setzen und der/die Halter/in mussten nach einander zwei Reifen über den Hund auf den Boden führen und wieder wegnehmen, ohne das der Hund den Platz verlassen durfte. Dann gab es noch einen Slalom wobei der Hund an der Leine durch den Slalom geführt wurde und in der selben Hand wo die Leine festgehalten wurde, musste der Mensch noch einen Löffel mit zwei Gegenständen balancieren. Viel ein Teil die im Löffel geführt wurden auf dem Boden oder wurde ein Hütchen vom Slalom umgeworfen, gab es wieder Punktabzüge. Zum Schluss mussten die Halter der Hunde noch 10 Fragen auf einen Fragebogen beantworten. Für Hunde und auch die Halter, war es ein großer Spaß.

Zur Belohnung für die Menschen gab es ab 18.00 Uhr einen schönen Grillabend mit allem was man auf einen Grill zubereiten kann, einfach super lecker. Als alle satt waren und die Dämmerung begann, wurde das Lagerfeuer angezündet an dem sich alle in einem Kreis um das Feuer eingefunden hatten um den schönen Tag langsam ausklingen zu lassen. Gegen Mitternacht hatte sich die Runde nach und nach aufgelöst und ist satt und zufrieden schlafen gegangen. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen war eigentlich noch eine Fotosession geplant, aber abgeschreckt von dem kalten, nassen und windigen Wetter das am Sonntag Morgen herrschte, sind viele nach dem Frühstück schon abgereist, um die lange Strecke hinter sich zu bringen bis man wieder Zuhause war. Die letzten haben sich erst am Mittag auf dem Heimweg gemacht und genossen noch einen ausgiebigen Spaziergang entlang am Edersee. Der O-Ton aller Teilnehmer war, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sein werden, wenn es ein Treffen am Edersee oder einem anderen Ort gibt, wo man sich mit anderen Hundehaltern treffen kann.

Mein großer Dank gilt der Andrea, die das Treffen zu einem unvergesslichen Wochenende hat werden lassen. Auch vielen Dank an Jacqueline, Jan und Sandra, die der Andrea bei den Spielen sehr geholfen haben. Nicht zu vergessen die User aus dem Forum, ohne die es überhaupt kein Treffen geben würde, ihr seid alle klasse.

Wie gut kennst Du mich?
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Menschen bilden sich oft schnell eine Meinung über einen, aber stimmt diese Meinung dann überhaupt?

Wenn man so wie ich im öffentlichen Leben steht, wird man schnell von Menschen abgestempelt oder in eine Schublade geschoben in die man überhaupt nicht rein gehört. Vor fünf Jahren habe ich das Labi-Forum gegründet und es bis heute sehr liberal geführt. Die User konnten immer mit entscheiden wenn größere Veränderungen an standen, sie wurden auch meist gefragt was sie sich in diesem Forum wünschten. Ich habe es dann so gut wie möglich versucht umzusetzen damit die User auch zufrieden waren. In den letzten Jahren ist das Forum natürlich gewachsen und hat eine Vielzahl an neuen Usern bekommen. Heute ist es natürlich nicht mehr möglich es allen recht zu machen und es gibt dann auch Stimmen die gegen mich und auch gegen die Leute wettern die in ihrer Freizeit kostenlos für das Forum arbeiten.

Egal was man zu irgendeinem Thema schreibt, es wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und gegen einen verwendet. Das jüngste Beispiel ist, das mein Niveau wohl unter dem liegt was der übliche Standard zu sein scheint. In irgend einem Thread habe ich mal A. Hitler ins Gespräch gebracht und schon bin ich wahrscheinlich rechtsradikal. Schreibe ich etwas über unsere Regierung bin ich wahrscheinlich ein links-autonomer. Als ich das Forum damals gegründet habe, hat mich jemand gewarnt und gemeint das Hundehalter eine spezielle Art von Menschen sei mit der es nicht leicht sei umzugehen. Damals habe ich mich am Kopf gekratzt und heute muss ich leider sagen, dass diese Person damals Recht hatte. Es ist wirklich ein ganz besonderer Schlag Menschen, ich selbst bin ja auch ein Hundehalter.

Aber was ich wirklich nicht verstehen kann ist, wie kann man Menschen die man persönlich so gut wie nicht kennt einfach so abstempeln? Wie kann man überhaupt so persönlich werden und sich in der Öffentlichkeit eine Meinung über jemanden zu bilden, mit dem man noch ein privates Gespräch geführt hat? Ich selbst würde niemals einen anderen Menschen öffentlich angreifen oder betiteln, wenn diese Person mich nicht zuerst angegriffen hätte. Selbst wenn mich einer persönlich angreift, führe ich diesen Zwist in der Öffentlichkeit aus, sondern sende ich dann dieser Person eine PN(Persönliche Nachricht) oder eine E-Mail in der ich das dann versuche zu klären. Es sind halt Menschen die einem aus irgend einen Grund schaden möchten, da sie selbst nicht den Erfolg oder die Anerkennung haben wie sie es gerne hätten. Noch besser sind diese Menschen die andere aufhetzen um die dann für sich zu gewinnen. Es ist ja einfacher andere für sich arbeiten zu lassen als ich selber die Finger schmutzig zu machen.

Allein in dem Labi-Forum habe ich es jetzt schon mehrmals erlebt, dass sich ein paar User zusammen schließen und gegen die an stänkern die sich die ganze Mühe machen und sieben Tage in der Woche für das Forum da sind. Dabei kommt dann in der Regel raus, das diese Gruppe von Weltverbesserern(doofes Wort) dann irgendwann gegen alles sind was im Forum gemacht wird um dann ein eigenes kleines Forum zu gründen wo natürlich alles viel besser ist als im Labi-Forum. Leider vergessen auch viele von denen das man dann selber sieben Tage die Woche den Alleinunterhalter spielen muss und es gar nicht so einfach ist um Werbung für das Forum zu machen damit auch neue User kommen die sich für das ach so perfekte Forum zu interessieren. In den Jahren wo ich das Forum jetzt betreibe habe ich sehr viel dazu gelernt, allein aus dem Labi-Forum sind vier neue Hundeforen entstanden die aber in so gut wie keiner Suchmaschine auftauchen, da es den Betreibern am Now-How fehlt wie man ein vernünftiges Marketing Konzept erstellt.

Ich für meine Person habe mittlerweile meinen Spaß dabei zuzuschauen wie sich diese, ich nenne sie mal „Super-User“ versuchen das Labi-Forum schlecht zu reden. Erst heute hat es wieder einer über Facebook versucht uns schlecht zu reden und Werbung für sein 1000 mal besseres Forum zu machen. Ich habe mich köstlich amüsiert, auch wenn ich niemanden darüber berichte wie es die anderen tun würden um über mich zu hetzen. Normalerweise bin ich auch ein Mensch der gerne hilft wenn man mich fragen würde, aber diese Menschen sind halt zu stolz um mich zu fragen, schließlich können sie es ja alle besser als mein Team und ich. Übrigens, als Admin in so einem Forum gibt man ja auch immer im Impressum seinen Namen und die richtige Adresse an, die User können weiß Gott wer sein, denn wer macht schon eine Gesichtskontrolle oder überprüft den Namen der sich hinter dem Nicknamen versteckt? Für viele ist eben leichter sich hinter irgend einem Pseudonym zu verstecken um dann andere zu beschimpfen oder beleidigen.

Trotz alle dem glaube ich immer noch an das Gute im Menschen und die vielen Treffen die wir über das Forum schon hatten zeigen mir ja auch das es durchaus vernünftige Menschen gibt die im Forum täglich ihre Erfahrungen austauschen, denn nur das ist das was mich davon abhält alles hinzuschmeißen und mich aus dem Forums leben zurück zu ziehen. Im Vergleich sind es die wenigen Querulanten gar nicht Wert das man sich über sie aufregt, aber gerade die sind es die sich über einem eine Meinung bilden obwohl sie den Menschen überhaupt nicht kennen oder auch gar nicht kennen lernen möchten. In den kommenden fünf Jahren wird es immer wieder welche geben die es meinen besser machen zu können, und dich werde mal versuchen zu zählen wie viele es dann insgesamt nach zehn Jahren waren. So lange betreibe ich voller Lust weiter meine Seiten und mache hin und wieder Paustbacken. 😉

Aber jeder das hier lesen sollte, sollte sich mal selber fragen, ob er/sie schon mal jemanden zu schnell abgestempelt oder in eine Schublade gesteckt hat ohne ihn zu kennen.