Schlagwort-Archive: köln

Die Blechlawine
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Für einige Autofahrer war es ein schlechter Start ins neue Jahr

marsdorfAm Dienstagabend kam ich mit meinem Firmenwagen aus Marsdorf und wollte auf die Autobahn A1 fahren, um wieder in meine Heimat zurück zu kehren. Bei der Auffahrt der Autobahn(ungefähr dort wo der Krickelpfeil ist), musste ich schon ein wenig langsam fahren, da sich viele Autos vor mir ebenfalls in den Reißverschluss einfädeln mussten, der den Zubringer mit der A1 und der A4 verbindet. Wenn man mit dem Auto auf einer Autobahnzufahrt sehr langsam fährt, hat man mal Zeit zu schauen was die anderen Teilnehmer des Straßenverkehrs so treiben. Als ich links aus dem Fenster schaute, viel mir auf, das die komplette Reihe Autos, die von der A1 auf die A4 wechseln wollten, nach rechts, also in meine Richtung schauten. Wie in Zeitlupe konnte ich dann beobachten, wie ein Auto auf das andere krachte. Die ersten noch ungebremst, da die Fahrer ja in meine Richtung schauten und nicht mehr auf dem eigenen Vordermann achteten, die Nachfolgenden krachten dann noch mit quietschenden Reifen ebenfalls in die Schlange rein. Insgesamt waren es aus meiner Sicht 6 bis 7 Autos die ineinander geschoben worden waren.

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Ein Besuch auf dem Engelsmarkt(Neumarkt) in Köln
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Bei solchen Temperaturen kommt noch keine Weihnachtsstimmung auf

Bei milden Temperaturen kommt nur schwer Weihnachtsstimmung auf

Da ich nun schon mehr als 2 Jahre die Woche über in Köln lebe, ist es für ein paar Freunde und mich schon zur Tradition geworden uns auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Neumarkt zu treffen. In den letzten Jahren war das Wetter auch passend zu der Jahreszeit, dieses Jahr dagegen war es eigentlich viel zu warm um sich einen Glühwein oder mein Lieblingsgetränk einen Lumumba zu trinken, aber nach dem zweiten ist das einem auch egal. Nachdem die Dämmerung eingesetzt hatte, sanken auch die Temperaturen und man konnte sich an den Lichtern und den Darbietungen der Engel und der Eiskönigin erfreuen. Für Kinder ist das bestimmt ein tolles Erlebnis wenn die Eiskönigin auf hohen Stelzen über den Markt wandelt um den Kindern Eiskristalle in die Händchen zu geben, damit die diese in alle vier Himmelsrichtungen zu verteilen. Wenn da nicht diese Rentner wären die sich überall vordrängeln müssen. Man kennt das ja aus den eigenen Familien, umso älter die eigenen Eltern werden, umso mehr entwickeln sie sich zu kleinen Kindern zurück. So war das auch gestern auf dem Weihnachtsmarkt, überall wo die Eiskönigin auftauchte, tauchten auch die Rentner in Scharen auf, so das es für Kinder kein Durchkommen für die Kinder gab. Insgesamt ist der Engelsmarkt am Neumarkt so schön wie die Jahre zuvor und er ist immer wieder einen Besuch wert. Ich für meine Person habe aber trotzdem gestern einen Entschluss gefasst, ich werde nie wieder in meinem Leben in eine S-Bahn in Köln oder eine andere Großstadt einsteigen. Mein Rücken ist nicht mehr stark belastbar und Erschütterungen aller Arten sind für meinen Rücken pures Gift. Zu den meisten Zeiten findet man keinen Sitzplatz wenn man für die Strecke Michaelshoven – Neumarkt und zurück ein Ticket kauft. Es bleibt einem nichts anderes möglich während der Fahrt zu stehen, wenn man um sich herum genügend Platz hätte, wäre das ja noch relativ zu ertragen, aber zu der Zeit wo wir gefahren waren kam man sich vor wie eine Sardine in der Blechdose. Wenn man dann noch denkt mehr geht nicht, überzeugen einen die Kölner Mitbürger das doch noch mehr da rein passt wo schon eh kein Platz mehr ist. Die Gerüche die man dann so aufgereiht zu sich nimmt die von den anderen Insassen ausgehen, sind schon sehr schwer zu ertragen. Rücksichtnahme gegenüber anderen ist für viele Menschen ein Fremdwort und jeder denkt nur an sich, wer sich da nicht mit den Schultern ein wenig Platz verschafft, wird schnell mal in die Ecke gedrängt. Eigentlich war ich körperlich schon fertig als wir auf dem Weihnachtsmarkt ankamen, aber die Frauen wollen ja alles sehen und da muss man dann über den kompletten Markt schlendern. Nach zwei Stunden war ich dann froh als es dann wieder nach hause ging wo ich sofort ins Bett gefallen war um den Tag ausklinken zu lassen. Maronen die wir auf dem Markt gekauft hatten, haben wir allerdings an dem Abend noch verputzt. 🙂

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Liebe Grüße vom Schatti

Ich weiß wo Dagobert Duck lebt
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Dagobert.mp4 Als ich letzte Woche mit dem Wünni ein wenig spazieren gegangen war, hat er mir das Haus von Dagobert Duck gezeigt. Ich wollte eigentlich mit meiner Handy-Cam ein Bild davon machen, leider war ich zu blöd um das Handy von Video auf Bilder umzustellen. Bis vor kurzem habe ich mich noch über meinen Vater lustig gemacht wenn er mit der Fernbedienung des Fernsehers nicht zurecht kam, heute komme ich mit einem Handy nicht zurecht, ich werde alt.

Erst wollte ich an dem Haus noch klingeln um mit Dagobert ein Interview zu führen, aber er war wahrscheinlich in seinem Goldpool am schwimmen. Wir haben dann auch unseren Spaziergang fort geführt da es schon dunkel wurde. Wie viel Prominenz sich hier noch tummelt muss ich in weiteren Spaziergängen noch heraus finden, ich bleibe am Ball. 🙂

Viele Grüße vom Schatti

Die Vertrauensfrage
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Wem traust Du und wem sollte man besser nicht trauen?

Im eigenen Leben gibt es viele Momente wo man sich selber fragt, wie sehr man eine Person trauen kann mit der man gerade kommuniziert. Bei Menschen die man nicht kennt ist man von vorne herein etwas misstrauischer, da man die Person noch nicht richtig einschätzen kann. Erst nach einer gewissen Zeit in der man mehrere Gespräche mit der jeweiligen Person geführt hat, merkt man ob man ihm/ihr trauen kann oder nicht. Oft passiert es auch, dass man eine Person ganz anders einschätzt als eine andere Person die diese anders kennen gelernt hat. Meistens wird man auch erst durch solche Gespräche mit einem dritten über diejenige Person ins grübeln gebracht. Vielen Leuten vertraut man auch vom ersten Eindruck an, was sich aber oft als vertaler Fehler heraus stellt. Um eine Person braucht e wohl eine ganze Weile um sie genau zu kennen, selbst dann kann man sich aber nicht sicher sein ob man dieser Person trauen kann oder nicht.

Schlimmer finde ich aber wenn man eine Person schon lange kennt und erst sehr spät merkt das man ihr nicht vertrauen kann. Manchmal hat man über Jahre dieser Person alles anvertraut was einem bewegt oder wie man sich fühlt, was wenn diese Person dieses Vertrauen missbraucht hat und all die Geheimnisse die man ihr anvertraut hat an dritte weiter erzählt hat? Diese Enttäuschung die man dabei erlebt, kann man meistens über Jahre nicht vergessen und das Vertrauen zu anderen Personen die eigentlich nichts dafür können wird ebenfalls jetzt immer wieder in Frage gestellt. Ich kann von mir behaupten das ich in solchen Sachen noch nie eine andere Person enttäuscht habe, irgendwie habe ich mir das mal ganz oben auf meine Agenda geschrieben, erzähle nichts weiter was andere dir anvertraut haben. Heute weiß ich es nicht mehr ob es mal eine Schlüsselsituation gab die dazu geführt hat, aber auf jeden Fall ist das was ich bis heute am längsten durchgehalten habe.

Anders herum habe ich aber immer das Gefühl das ich anderen Leute nicht so trauen kann und bin auch sehr vorsichtig mit dem was ich über mich erzähle. Eigentlich klingt ironisch für jemanden der oft in seinem Blog schreibt, aber ich Denke ich weiß was ich erzählen kann und was nicht. Letztendlich plaudere ich hier keine Geheimnisse anderer aus, so habe ich mit mir auch ein reines Gewissen.  Wenn ich mal über etwas erzähle, mache ich dieses sehr anonym, so das ich keinen Bezug auf einer Person in  meinen Bekanntenkreis herstelle. Vor allem im BFW-Köln muss man genau drauf achten wem man vertraut und wem nicht. Da gibt es Menschen die gerade mal Mitte 20 sind, aber wenn man die reden hört was sie schon alles im Leben gemacht haben, dann müssten die rein rechnerisch schon im Rentenalter sein. Solche Phänomene gibt es bestimmt nicht nur im BFW, aber gerade dort scheinen sich die Lebenskünstler die Klinke in die Hand zu geben. Im früheren Leben, also vor meiner Zeit als Reha-Patient,  hatte ich eine oder zwei Personen im meinen entfernteren Bekanntenkreis die gerne mal Geschichten erzählten die einem unglaubwürdig vor kamen, aber was ich in Köln erlebe würde Bücher an schlechten Geschichten füllen.

Ein kleines Beispiel muss ich denn noch erzählen was mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen ist. Als ich damals meinen Pool alleine mit Hacke und Schaufel ausgehoben und aufgebaut habe, war ich natürlich sehr stolz. Nachdem ich den Bau fertig hatte, habe ich natürlich voller Stolz jedem erzählt was ich da in meinem Garten geleistet habe. Ein damaliger Arbeitskollege konnte damit wohl nicht umgehen und hat mich kaum ausreden lassen und meinte dann, das er einen Freund habe dessen Pool doppelt so groß wäre wie meiner. In dem Moment hat mich das doch überhaupt nicht interessiert was sein Freund hat. Hat man dann aber von etwas anderem erzählt was man hat, dann hat ein anderer Freund wieder etwas viel besseres als man selber hat. Diese Art von Menschen sind einfach nur eifersüchtig auf dem was andere haben oder erschaffen haben. Ich war noch nie neidisch auf jemanden der mehr als ich hatte, da ich der Meinung bin, dass nur die Menschen etwas haben die dafür schwer gearbeitet haben. Wer den ganzen Tag in der Kneipe sitzt und über Politik, Wirtschaft oder andere Menschen diskutiert, der hat bestimmt weniger als jemand der nach der Arbeit noch etwas für sich und seine Familie macht.

Ich will mich selber nicht loben, aber wenn ein Teil der Menschen so wären wie ich, dann gäbe es weniger Neid und Missgunst auf dieser Welt. Mit diesen Worten wünsche ich allen noch eine schöne schaurige Halloween Nacht. 😉

Burka zieht ins BFW-Köln ein
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Quelle: http://femalepeople.wordpress.com/

Quelle: http://femalepeople.wordpress.com/

Kaum ist man im Praktikum, muss man erfahren das sich im BFW-Köln Dinge auf tuen wo man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Frauen mit Burka verhüllt absolvieren eine Umschulung.

An Bilder muslimischer Frauen mit Kopftüchern hat man sich ja mit den Jahren gewöhnt, es wird toleriert auch wenn man es selber nicht nachvollziehen kann. Aber das jetzt auch Frauen mit Burka in öffentlichen Einrichtungen ihre Ausbildung absolvieren ist ziemlich neu und aus meiner Sicht nicht mehr rechtens in Deutschland. Was ist mit dem Vermummungsverbot, gilt das nicht für Frauen aus islamischen Ländern? Da ich selber auch gegen das tragen von Kopftüchern bin, kann ich es absolut nicht verstehen das man Frauen in Gewänder packt damit man sie nicht erkennen kann. In keinem großen Glaubensbuch ist dieses als Gesetz oder Gebot fest gehalten und macht auch rein menschlich keinen Sinn.

Natürlich kann so eine Art zu leben nur von Männern erfunden worden sein die absolut kein Selbstbewusstsein haben, da sie anscheinend Angst haben das ein anderer Mann sich für seine Frau interessieren könnte. Für mich gibt es nur zwei Gründe für Männer die verlangen das sich ihre Frauen verhüllen sollen. Die eine ist, das die Ehe aus Sicht der Frau nicht freiwillig geschlossen wurde, was bedeutet das die Frau diesen Kerl niemals im Leben freiwillig geheiratet hätte, wenn sie die Wahl gehabt hätte. Der zweite Grund ist der, dass der Mann so wenig selbstbewusst ist, das er Angst hat da seine Frau ihn verlässt wenn sich ein anderer Mann für sie interessieren könnte. „Im Koran gibt es ein Kapitel wo sich Mohamed darüber aufregte das seine Frauen bei Reisen durch die Wüste bei Sandstürmen ihren Haarschmuck der sehr oft aus teurem Gold bestand verloren haben. Aus diesem Grund hatte Mohamed seinen Frauen auferlegt auf Reisen ein Kopftuch zu tragen, damit sie ihren teuren Schmuck nicht verlieren“.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das die Frauen die heute ein Kopftuch tragen noch teuren Goldschmuck in den Haaren haben, warum also tragen diese Frauen dann noch ein Kopftuch???

Aber um noch einmal auf das BFW zurück zu kommen.
Manche Tutoren verlangen das man Hüte und Caps im Unterricht ablegt, was ich auch für richtig empfinde. Was aber verlangen die Tutoren von diesen Burkaträgerinnen, sollen die auch ihre Burka ablegen? Wenn die damit durch diese auf zu behalten, dann dürften alle andere auch ihre Hüte und Caps weiter tragen dürfen!

Das Leben im BFW-Köln
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Leben und leben lassen im Kölner Berufsförderungswerk

Für viele ist das BFW-Köln nur eine Einrichtung wo man seine Umschulung absolviert, aber für einen Teil der Umschüler ist es auch ein Ort wo man seine Freizeit verbringt. Es ist schon fast anmutig wenn man am Wochenende die Mensa betritt, die Ruhe die man dort gegenüber den Wochentagen hat, kann man nur genießen. Es gibt keine Warteschlangen an der Essensausgabe, die Salatfreunde können sich in Ruhe ihren Salat zusammen stellen und man findet schnell einen freien Platz zum essen.
All das ist kein Vergleich zum wöchentlichen Chaos wenn ca. 1500 Umschüler darum kämpfen schnell an sein Essen zu kommen. Wenn man an der Decke eine Kamera installieren würde, würde man einen Vergleich zu einem Ameisenhaufen ziehen können, der für Menschen ziemlich undurchsichtig scheint.
für die wenigen die am Wochenende im BFW bleiben ist es fast schon ein Kurort indem es sich leben lässt.

Was aber noch schöner wäre, wäre wenn man auch die Sporthalle und den Fitnessraum an den Wochenenden nutzen könnte. Leider sind im Winter ja die sportlichen Möglichkeiten im freien relativ begrenzt, so könnte man wenigstens in der Sporthalle Handball, Fußball, Badminton oder was auch immer spielen. Wie es aber im Leben nun mal ist, kann man nicht immer alles haben.

Ich wünsche allen Mitlesern noch ein schönes Wochenende, ob es nun im Kreise seiner lieben zu hause auf dem Sofa ist, oder eben denen, die im BFW auf ihren Zimmern sitzen.