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Schwert & Revolver
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Ein Fantasie Roman indem Revolver eher erfunden wurden als Schwerter

Schwert & RevolverAutor: David Michel Rohlmann
Verlag: Epidu
Bereitgestellt von: Blogg dein Buch
Erhältlich bei:  Shop-Strato
Inhalt: »Mit Argusaugen überwachte er den Eingang, das schwarze Loch ins Innere der Finsternis …«   Schmerzen. Das ist das Erste, was er wahrnimmt. Als er die Augen schließlich offen halten kann, ist nichts so, wie es sein sollte. Wie ist er hierher gelangt? Der alte Mann, der vorgibt, der König zu sein, ist ihm genauso fremd wie die Welt um ihn herum. Er trifft auf gewaltige Reptilien, unheimliche Vogelreiter, waschechte Cowboys und beleidigte Roboter. Hier rüsten sich die Geschöpfe der Nacht für den ständigen Kampf mit den Menschen. Er muss sich für eine Seite entscheiden …
 

Rezension: Zu dem Roman „Schwert & Revolver“

Die einzige Fantasie/Sci/Fi Serie die mich je begeisterte war Star Wars, weiter habe ich mich nie getraut Bücher aus diesem Genre zu lesen. Nachdem ich Schwert & Revolver bei Blogg dein Buch erspähte, wollte ich diesem Roman dann doch mal die Chance geben mich von der Fantasie Welt zu begeistern. Die Geschichte spielt fern ab unserer Galaxie, obwohl es dort viele Menschen gibt, wird unsere Erde nicht einmal erwähnt, geschweige eine Verbindung zu unserem Planeten hergestellt. Die Hauptfigur erwacht auf einem ihm unbekannten Planeten und er selbst hat eine Amnesie und kann sich an nichts, was vor seinem Verlust seines Bewusstseins geschah erinnern. Im ersten Teil der Geschichte erinnert es ein wenig an Alice im Wunderland, ohne großartig nach zu forschen wie und woher er überhaupt gekommen ist, lässt er sich in die Gepflogenheiten des Planeten einführen und übernimmt eine Rolle eines normalen Einwohners dieses Planeten. Ohne großes Tamtam wird er dem König vorgestellt, der selbst schon ein wenig Demenz zu sein scheint und vom Volk nicht mehr ernst genommen wird. Auf dem Planeten gibt es lediglich nur drei Städte die von den Einheimischen bewohnt werden. Alle Arbeiten auf dem Planeten werden von den Einwohnern in Verbindung mit ihren Fabeln erledigt. Jeder Einwohner der die Volljährigkeit erlangt, bekommt einen Fabel zugewiesen, der dann entscheidet was für eine Tätigkeit nachgegangen wird. So bekommt auch der Hauptdarsteller, der den Namen Garis bekommt, einen Fabel zugewiesen und muss von da an mit dem Fabel zusammen leben und arbeiten. Ohne zu wissen in was für eine Branche man kommt, muss man sein Leben lang mit diesem leben. In Garis Fall bekommt er als Ei einen Tyranussaurusrex zugewiesen. Das heißt für Garis, dass er sich wieder von seinen gerade erst bekannt gewordenen Freunden wieder trennen muss und von da an im Wald leben muss.

Durch den ständigen Trennungsschmerz von Menschen die er gerade erst kennen gelernt hatte, gibt sich Garis nicht mit dem zufrieden was seine Rolle von da an sein sollte und forscht in einem verbotenen Gebiet auf dem Planeten nach seiner Herkunft. Eher durch Zufall gelangt er auf einem Raumschiff mit einer zusammen gewürfelten Crew von denen jeder eine ganz besondere Art zu kämpfen beherrscht. Wie selbstverständlich wird Garis in die Crew aufgenommen und verlässt den Planeten den er gerade erst kennen gelernt hatte. Der Antrieb des Raumschiffes besteht aus einer Art Wasserdampf und man kann damit in Dunkelgeschwindigkeit fliegen, was wohl um ein vielfaches so schnell wie Lichtgeschwindigkeit sein soll. Für mich ist das alles irgendwie unvorstellbar, auch die Menschen auf dem Raumschiff erscheinen einem sehr suspekt, obwohl man mit so einer wahnsinnigen Geschwindigkeit durch das Weltall fliegen kann, beschränken sich die Waffen die man zum kämpfen einsetzt auf Schwerter und Revolver. Ich würde in dieser Zeit oder Welt nicht leben wollen, da mir aber auch nichts schön vor kam, was in dieser Geschichte geschah. Störend fand ich auch, das einige bekannte Filmsprüche und Zitate vorkommen, die sogar Garis drauf hatte, obwohl er null Erinnerung an seinem früheren Leben hatte. Vielleicht liegt es auch an dem Alter des Autors, der es witzig fand diese Sprüche und Zitate in dem Roman einfließen zu lassen.

Alles im allem ist der Roman schön zu lesen und man kann sich gut in die Rolle von Garis versetzen. Wahrscheinlich würden wir uns genauso verhalten wie er, wenn wir ohne Gedächtnis auf einem Planeten landen würden, wo wir keine Menschenseele kennen und wir uns an nichts mehr erinnern könnten.

Mein Dank geht an Blogg dein Buch, die mir dieses Buch ermöglicht haben und an dem Epidu-Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.