Schlagwort-Archive: familien

Allerheiligen
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Heute ist der gesetzliche Feiertag Allerheiligen, dabei ist das doch eher ein kirchlicher Feiertag?

Die Menschen pilgern wieder auf die Friedhöfe um ihren Verstorbenen zu gedenken und zum Mittagessen wird ein üppiges Mahl aufgetischt. Auch meine Frau ist mit ihrer Mutter auf dem Friedhof um an ihren Vater zu gedenken, ich selber drücke mich gerne vor Friedhof besuchen, schließlich komme ich noch früh genug dort hin. In meiner Familie, der Seite meiner Frau, ist es Tradition an diesem Tag Pute mit Mlinci, ein kroatisches Nationalgericht zu essen. Da dieses Essen ebenfalls Traditionell immer bei meiner Schwiegermutter statt findet, werde ich mich dieses Jahr ebenfalls davor drücken, da meine Tochter immer noch mit ihrem Freund zusammen ist und der auch bei dem Essen zugegen sein wird. Bei seiner Gegenwart würde mir das Essen postwendend wieder hochkommen, da lasse ich es lieber gleich bleiben und leiste meinen Hund Gesellschaft, der ebenfalls nicht gerne bei meiner Schwiegermutter willkommen ist.

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Es ist Wochenende…
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Was unterscheidet ein Wochenende von einer normalen Woche in der man arbeiten muss?

Werktags wie es bei vielen Menschen auch heißt, geht jeder Mensch seinen normalen Trott nach. Man steht Morgens früh auf, wäscht sich und man geht zur Arbeit. Nach der Arbeit macht man eventuelle Erledigungen und fährt nach Hause zu seiner Familie oder bei Singles in seine öde Behausung. Bei den meisten Menschen geht das von Montags bis Freitags so, bei den Dienstleistern wird auch noch der Samstag gearbeitet. Gerade im Einzelhandel darf man sich an den Samstagen mit den Rentnern herum schlagen, die es nicht geschafft haben unter der Woche einzukaufen. Rentner haben ja nie Zeit, aus dem Grund müssen sie unbedingt an Samstagen einkaufen, wenn auch die arbeitenden Menschen sich in den Geschäften durch die vollen Gänge bemühen. In der Zeit von Montag bis Freitag ist alles geregelt, vom aufstehen bis zum schlafengehen ist der Tag komplett eingeteilt.

Am Wochenende hingegen gibt es die verschiedensten Arten von Freizeitbeschäftigungen. Die einen bleiben länger im Bett und frühstücken erst gegen Mittag, die anderen haben an den Wochenenden endlich mal Zeit für ihre Hobbys. Die die Kinder haben fahren an den Tagen auf dem Sportplatz um ihren Nachwuchs beim Fußfall spielen zuzuschauen, oder gehen in die Turnhalle um beim Handball zuzuschauen, oder oder oder. Die die keine Kinder haben, widmen sich der Zeit ihren Hund, gehen in die Hundeschule oder machen ausgiebige Sparziergänge durch den Wald oder um einen See. Der der nichts von alle dem hat, der schläft eh noch, weil er erst im Morgengrauen aus der Disko oder dem Pub gekommen ist. So hat irgendwie jeder seine Freizeitbeschäftigung. Leider ist das Wochenende viel zu schnell vorbei und der Alltag mit den Arbeitskollegen kommt schneller als man es sich wünscht. Dann erzählt jeder was er das letzte Wochenende getrieben hat und schon wartet man schon wieder eine gefühlte Ewigkeit auf das nächste Wochenende, und das bis man es zu denen geschafft hat, die Samstags Morgens an der Wursttheke im Supermarkt vor einem stehen, da sie es in der Woche nicht geschafft hatten einzukaufen!

Danke Mama
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Morgen am 13.Mai ist Muttertag, ein Tag in dem alle Mütter dieser Welt im Mittelpunkt stehen

Dass, was alle Menschen auf dieser Erde verbindet ist, dass wir alle eine Mutter haben oder hatten. Für die meisten Menschen bedeutet die Mutter Heimat, zu Hause, ein Heim zu haben wo man immer wieder aufgenommen wird wenn es mal an anderer Stelle nicht funktioniert hat. Unsere Mütter sind auch unsere stärksten Fürsprecher, schließlich würden sie nie etwas schlechtes über ihre Kinder sagen. Sie haben uns 9 Monate unter ihrem Herzen getragen, unsere Popos sauber gemacht wenn die Windeln voll waren, sie haben uns getröstet wenn wir traurig waren, sich mit uns gefreut wenn wir eine gute Note aus der Schule mit nach hause gebracht haben. Wenn das Taschengeld mal wieder zu schnell ausgegeben wurde, konnte man mit Kulleraugen zur Mama kommen und hat noch etwas extra bekommen. Sie sind jeden Morgen für uns aufgestanden um unsere Schulbrote vorzubereiten und haben darauf geachtet das wir uns die Zähne geputzt haben und vernünftig angezogen sind. Auch bei der Wahl der Freundin oder dem Freund geben oder gaben sie immer wertvolle Tipps auch wenn man nicht immer darauf gehört hat.

Selbst wenn man nicht mehr zu hause bei den Eltern wohnt, kümmern sie sich immer noch rührend um einen und sorgen dafür, das es einem an nichts fehlt. Kommen die ersten Enkelkinder, hat man immer eine Oma die mal auf den Nachwuchs aufpassen wenn man mal ins Kino oder zum tanzen möchte. Die Enkel werden meistens noch mehr behütet als man es selber erfahren hat, da die Mamas dann oft schon im Rentenalter sind und viel mehr Tagesfreizeit haben als zu der Zeit wo man selber noch klein war. In Süd-Europäischen Ländern wohnen die Familien oft in großen Gemeinschaften zusammen und jeder passt auf jeden auf, oft sind es auch drei oder vier Generationen die dann unter einem Dach wohnen.  Während die Herren der Familien zur Arbeit gehen oder am Wochenende zum Frühschoppen gehen und in den Gaststätten über Sport und Politik diskutieren, sind die Mamas zu hause und bereiten das Mittagessen vor und kümmern sich um den Nachwuchs. In einer behüteten Familie ist man nie alleine und die Mama ist immer für einen da. Was würden wir nur ohne euch machen. Danke Mama!

Das Leben im BFW-Köln
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Leben und leben lassen im Kölner Berufsförderungswerk

Für viele ist das BFW-Köln nur eine Einrichtung wo man seine Umschulung absolviert, aber für einen Teil der Umschüler ist es auch ein Ort wo man seine Freizeit verbringt. Es ist schon fast anmutig wenn man am Wochenende die Mensa betritt, die Ruhe die man dort gegenüber den Wochentagen hat, kann man nur genießen. Es gibt keine Warteschlangen an der Essensausgabe, die Salatfreunde können sich in Ruhe ihren Salat zusammen stellen und man findet schnell einen freien Platz zum essen.
All das ist kein Vergleich zum wöchentlichen Chaos wenn ca. 1500 Umschüler darum kämpfen schnell an sein Essen zu kommen. Wenn man an der Decke eine Kamera installieren würde, würde man einen Vergleich zu einem Ameisenhaufen ziehen können, der für Menschen ziemlich undurchsichtig scheint.
für die wenigen die am Wochenende im BFW bleiben ist es fast schon ein Kurort indem es sich leben lässt.

Was aber noch schöner wäre, wäre wenn man auch die Sporthalle und den Fitnessraum an den Wochenenden nutzen könnte. Leider sind im Winter ja die sportlichen Möglichkeiten im freien relativ begrenzt, so könnte man wenigstens in der Sporthalle Handball, Fußball, Badminton oder was auch immer spielen. Wie es aber im Leben nun mal ist, kann man nicht immer alles haben.

Ich wünsche allen Mitlesern noch ein schönes Wochenende, ob es nun im Kreise seiner lieben zu hause auf dem Sofa ist, oder eben denen, die im BFW auf ihren Zimmern sitzen.