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Ein Besuch auf dem Engelsmarkt(Neumarkt) in Köln
Ein Besuch auf dem Engelsmarkt(Neumarkt) in Köln avatar

Bei solchen Temperaturen kommt noch keine Weihnachtsstimmung auf

Bei milden Temperaturen kommt nur schwer Weihnachtsstimmung auf

Da ich nun schon mehr als 2 Jahre die Woche über in Köln lebe, ist es für ein paar Freunde und mich schon zur Tradition geworden uns auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Neumarkt zu treffen. In den letzten Jahren war das Wetter auch passend zu der Jahreszeit, dieses Jahr dagegen war es eigentlich viel zu warm um sich einen Glühwein oder mein Lieblingsgetränk einen Lumumba zu trinken, aber nach dem zweiten ist das einem auch egal. Nachdem die Dämmerung eingesetzt hatte, sanken auch die Temperaturen und man konnte sich an den Lichtern und den Darbietungen der Engel und der Eiskönigin erfreuen. Für Kinder ist das bestimmt ein tolles Erlebnis wenn die Eiskönigin auf hohen Stelzen über den Markt wandelt um den Kindern Eiskristalle in die Händchen zu geben, damit die diese in alle vier Himmelsrichtungen zu verteilen. Wenn da nicht diese Rentner wären die sich überall vordrängeln müssen. Man kennt das ja aus den eigenen Familien, umso älter die eigenen Eltern werden, umso mehr entwickeln sie sich zu kleinen Kindern zurück. So war das auch gestern auf dem Weihnachtsmarkt, überall wo die Eiskönigin auftauchte, tauchten auch die Rentner in Scharen auf, so das es für Kinder kein Durchkommen für die Kinder gab. Insgesamt ist der Engelsmarkt am Neumarkt so schön wie die Jahre zuvor und er ist immer wieder einen Besuch wert. Ich für meine Person habe aber trotzdem gestern einen Entschluss gefasst, ich werde nie wieder in meinem Leben in eine S-Bahn in Köln oder eine andere Großstadt einsteigen. Mein Rücken ist nicht mehr stark belastbar und Erschütterungen aller Arten sind für meinen Rücken pures Gift. Zu den meisten Zeiten findet man keinen Sitzplatz wenn man für die Strecke Michaelshoven – Neumarkt und zurück ein Ticket kauft. Es bleibt einem nichts anderes möglich während der Fahrt zu stehen, wenn man um sich herum genügend Platz hätte, wäre das ja noch relativ zu ertragen, aber zu der Zeit wo wir gefahren waren kam man sich vor wie eine Sardine in der Blechdose. Wenn man dann noch denkt mehr geht nicht, überzeugen einen die Kölner Mitbürger das doch noch mehr da rein passt wo schon eh kein Platz mehr ist. Die Gerüche die man dann so aufgereiht zu sich nimmt die von den anderen Insassen ausgehen, sind schon sehr schwer zu ertragen. Rücksichtnahme gegenüber anderen ist für viele Menschen ein Fremdwort und jeder denkt nur an sich, wer sich da nicht mit den Schultern ein wenig Platz verschafft, wird schnell mal in die Ecke gedrängt. Eigentlich war ich körperlich schon fertig als wir auf dem Weihnachtsmarkt ankamen, aber die Frauen wollen ja alles sehen und da muss man dann über den kompletten Markt schlendern. Nach zwei Stunden war ich dann froh als es dann wieder nach hause ging wo ich sofort ins Bett gefallen war um den Tag ausklinken zu lassen. Maronen die wir auf dem Markt gekauft hatten, haben wir allerdings an dem Abend noch verputzt. 🙂

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Liebe Grüße vom Schatti