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Hilfe wir haben Duckmäuse
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Duckmäuser gibt es in allen Größen und in allen sozialen Schichten, bestimmt kennt jeder auf der Welt mindestens eine Duckmaus oder ist gar selber eine, ohne es zu Wissen.

Meistens fängt es schon in sehr jungen Jahren an und es entwickelt sich bis ins hohe Alter kontinuierlich fort. Ob man im Kindergarten, Schule, Lehre, bei der Arbeit oder am Stammtisch ist, überall und an allen Orten gibt es diese Duckmäuse die sich hinter anderen verstecken und meistens immer andere vor schicken um eine Sache zu erledigen. Ist es eine Charakterschwäche oder einfach nur Feigheit die diese Duckmäuse dazu veranlassen sich hinter andere zu verstecken? Man kann sich auch fragen, wie schafft es diese Spezies sich das ganze Leben so durch zu schummeln, oder wie sind sie überhaupt so groß geworden. Liegt es vielleicht auch an dem Rest des Rudels, die wesentlich dominanter und selbstbewusster auftreten um auf diese Weise die Duckmäuse mit durchzuziehen. Gerade jetzt ist im BFW wieder ein ganzes Häufchen dieser kleinen Allesfresser aufgetreten und mit Erfolg üben sie wieder ihr Dasein mit allen Konsequenzen aus und nutzen das Verhalten der offeneren Spezies aus. Der ein oder andere Ausbilder wundert sich da wie sie es wieder mal geschafft haben in einer so großen Population in die Klassenräume zu kommen.

Definition Duckmäuser:

Duckmäuser ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Menschen, der sich aus Angst, die Sympathie einer gesellschaftlichen Gruppe zu verlieren, deren Meinung anschließt, oder sich grundsätzlich anpasst und nie eine eigene Meinung äußert oder widerspricht.

Meyers Großes Konversations-Lexikon bezeichnete Duckmäuser als einen:

„Leisetreter, Schleicher, d.h. einer, der dem Mächtigern gegenüber Demut heuchelt.“

– Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 248.: [1]

Etymologisch stammen die Wortteile vom mittelhochdeutschen tocken (verbergen, versenken) sowie musen (Mäuse fangen, listig sein, betrügen). Im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm wird die Ableitung von „Duckmaus“ angenommen als einer Maus, die sich versteckt, und erklärt, das Wort bezeichne „einen heimlichen, hinterlistigen, verstockten, kopfhängerischen, tückischen, betrügerischen menschen“. In Österreich werde von „duckmausa“ gesprochen, in der Schweiz von „dunkelmüser“. Eine alte Schreibweise war auch „duckelmaus“ oder „duckelmäuser“. Auch das Substantiv „Duckmäuserei“ war üblich.

Im Volksmund bezeichnet man als Duckmäuser einen sich stets rasch fügenden, sehr demütigen, eilfertigen Menschen. Der Begriff hat jedoch einen Bedeutungswandel erfahren. Er wurde im 19. Jahrhundert noch im Sinne von „Heimlichkeit treiben, unter dem Schein der Demut seinen Vorteil suchen“ benutzt, also vergleichbar mit einem Heuchler, im modernen Sprachgebrauch auch mit einem Schleimer.

Quelle: Wikipedia.org

Manchmal ist es vielleicht nicht schlecht dieser Gattung anzugehören, aber warum sollen sich immer andere den Hintern aufreißen während die sich mal wieder an deren Versen heften? Ich gehöre zum Glück nicht dieser Spezies an, auch wenn ich es mir ab und an mal wünschen würde, so würde ich auch nicht allzu oft im Fokus stehen, aber lieber bin ich so wie ich bin als mich ständig hinter anderen verstecken zu müssen. Mitleid habe ich nur mit einen Teil unserer Tutoren, die sich jeden Tag die Mühe machen um uns etwas beizubringen und es von so vielen Leuten nicht gedankt bekommen indem sie sich absolut nicht an Teilen vom Unterricht beteiligen.

Man kann nur hoffen, das diese Rasse bald aussterben wird und somit ein wenig selbstbewusster und aus dem Schatten anderer heraustritt.