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Mal eben nach Zandvoort
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Ein Tagesausflug um das neue Auto zu testen und uns ein wenig Ruhe vom Alltag zu gönnen

Der Strand von Zandvoort in Holland

Der Strand von Zandvoort in Holland

Zum Ende der achtziger Jahre war es für uns als junge Menschen normal jedes Wochenende etwas zu unternehmen. Unter der Woche hat man schon mit seinen Freunden bequatscht was man am kommenden Wochenende macht. Entweder wurde ein Vergnügungspark besucht oder man ist mal eben für das Wochenende nach Holland gefahren. Heute macht man solche Ausflüge nur noch sehr selten, erstens sind diese Touren meistens kostspielig und die Organisation mit Anderen ist trotz Handys, Tablets und der ganze andere modische Quatsch eher störend statt behilflich. Natürlich plant man solche Touren auch immer weniger mit Freunden anstatt mit seinen bereits großen Kindern. Dieser eine Tag sollte aber nur für meine Frau, mich und unser Hund etwas sein. Das ersparte eine größere Planung und wir konnten mit einem Auto die Reise antreten. Eigentlich wollte ich meine Frau ja mit dem Trip überraschen, aber dann hätte ich erst am Sonntag morgen den Wagen voll tanken können und da ist der Sprit ja bekanntlich teurer als in der Woche nach dem Feierabendverkehr.  Weiterlesen

Autobahnen
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Wie viele Menschen auf dieser Welt fahre auch ich des öfteren auf Autobahnen um an ein Ziel zu kommen, heute jedoch brauchte ich mal nicht zu fahren und konnte die Fahrt als Beifahrer genießen. Wenn man nicht selber am Steuer sitzt hat man viel mehr Zeit sich die Gegend anzuschauen und natürlich auch andere Menschen in den anderen Autos zu beobachten. Die Fahrt kommt einem wesentlich kürzer vor, wenn man als Beifahrer im Auto sitzt anstatt wenn man selber wohin fährt. Aber dafür empfindet man die Gespräche im Auto wesentlich intensiver als wenn man sich auf die Straße und vor allem die anderen Autofahrer konzentrieren muss. Das interessanteste ist allerdings der Blick in die anderen Autos, was man da manchmal sieht, erlebt man nur auf der Autobahn oder an roten Ampeln. Wie sich Menschen verhalten die sich scheinbar unbeobachtet fühlen ist schon sehr lustig. Der eine singt ein Lied mit was im Radio läuft, der andere popelt in der Nase und wieder ein anderer weiß nicht ob er an der Zigarette ziehen oder einen Schluck aus der Dose trinken soll.

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Nikolaus – Oder ein Tag zum vergessen
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Ab heute sehe ich den Nikolaus-Tag aus einer anderen Sicht!

Warum das so ist, möchte ich euch auf den folgenden Zeilen erklären.
Heute Morgen musste ich wieder mal von Remscheid nach Köln fahren, so wurde das Auto mit Frau, Sohn und Mutter bestückt und wir machten uns auf den Weg Richtung Autobahn. Die Straßen waren relativ vereist und aus dem Grund fährt man sowieso ein wenig vorsichtiger. Da wir nicht mehr all zu viel Benzin im Tank hatten, wollten wir noch eine Stopp an einer Tankstelle einbeziehen um den Wagen voll zu tanken. Nun gibt es bei uns eine Straße auf der gleich mehrere Anbieter ihre Ware aus gewonnenen Rohöl verkaufen möchten, o schaut man auf die Schilder und vergleicht die Preise. Wir haben uns für die letzte Tankstelle entschieden, da es dort für ADAC Mitglieder einen Rabatt von einem Cent pro Liter gibt. Die Straße auf der ich fuhr war zweispurig und so habe ich mich natürlich auf der rechten Spur gehalten, um dann auf das Grundstück der Tankstelle zu gelangen. Vor mir fuhr ein VW Bus durch den man nicht durchsehen konnte, dieser scherte auf einmal plötzlich und für mich völlig unerwartet aus um auf die linke Fahrbahn zu gelangen. Schon sah ich den Grund für dieses Manöver, er wich einen dort stehen PKW aus der einen Passanten mitnehmen wollte. Ich habe natürlich sofort versucht zu bremsen, doch bei so viel Glatteis auf der Straße hat auch mein ABS im Auto nicht geholfen. Ich löste somit schnell wieder die Bremse um einen Aufprall zu vermeiden und lenkte ebenfalls in Richtung mittlere Spur. Leider hatte ich nicht das Glück wie der VW Bus Fahrer, der eine freie Lücke nutzen konnte um die Spur zu wechseln, somit tuschierte ich ein anderes Auto was auf der linken Fahrbahn fuhr.
Lange Rede kurzer Sinn, Polizei gerufen und in der Kälte gewartet mit diese eintraf. Ach ja, zum Glück wurde niemand bei dem Unfall verletzt, da ja auch die Geschwindigkeit sehr angemessen war. Nachdem die Polizei die Daten aufnehmen wollte, merkte ich erst einmal das ich meine Geldbörse mit den Papieren zu hause vergessen hatte, na toll. Die sehr nette Polizistin hat dann alle Daten aufgenommen und da es am Wetter lag der den Unfall auslöste, kam ich mit einer mündlichen Ermahnung davon und brauchte als Unfallverursacher noch nicht einmal die fälligen 35,00€ zu bezahlen.

So weit so gut, nach einer enormen Verspätung bin ich dann in Köln angekommen und habe mich in meiner Klasse eingefunden um am Unterricht Teil zu nehmen. Nach einer Weile hatte ich dann wie jeder Mensch irgendwann mal hat, richtigen Durst bekommen und wollte mich über meine Flasche her machen die nun schon eine Weile auf dem Schreibtisch stand. Im Gedanken folgte ich aufmerksam den Unterricht und drehte wiederum gedankenlos meine Flasche auf, die sich nun fast komplett über meine Bücher und Hefte entleerte, Prost. Als wenn das nicht genug gewesen wäre, klingelte ausgerechnet als unsere Tutorin etwas erklärte mein Handy und alle Blicke fielen schon wieder auf mich.

Ich weiß, es gibt weit aus schlimmeres was man erleben kann, aber für mich war es ein Tag wo man am besten mit dem Arsch im Bett geblieben wäre. Warum jetzt ausgerechnet meine Frau, Sohn und Mutter mit im Auto waren, ist eine andere Geschichte. 🙂

Auf jeden Fall ist für mich jetzt erst einmal der Nikolaus-Tag wie ein Freitag der 13te und es ist ein Grund ordentlich Paustbacken zu machen!