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Es ist Wochenende…
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Was unterscheidet ein Wochenende von einer normalen Woche in der man arbeiten muss?

Werktags wie es bei vielen Menschen auch heißt, geht jeder Mensch seinen normalen Trott nach. Man steht Morgens früh auf, wäscht sich und man geht zur Arbeit. Nach der Arbeit macht man eventuelle Erledigungen und fährt nach Hause zu seiner Familie oder bei Singles in seine öde Behausung. Bei den meisten Menschen geht das von Montags bis Freitags so, bei den Dienstleistern wird auch noch der Samstag gearbeitet. Gerade im Einzelhandel darf man sich an den Samstagen mit den Rentnern herum schlagen, die es nicht geschafft haben unter der Woche einzukaufen. Rentner haben ja nie Zeit, aus dem Grund müssen sie unbedingt an Samstagen einkaufen, wenn auch die arbeitenden Menschen sich in den Geschäften durch die vollen Gänge bemühen. In der Zeit von Montag bis Freitag ist alles geregelt, vom aufstehen bis zum schlafengehen ist der Tag komplett eingeteilt.

Am Wochenende hingegen gibt es die verschiedensten Arten von Freizeitbeschäftigungen. Die einen bleiben länger im Bett und frühstücken erst gegen Mittag, die anderen haben an den Wochenenden endlich mal Zeit für ihre Hobbys. Die die Kinder haben fahren an den Tagen auf dem Sportplatz um ihren Nachwuchs beim Fußfall spielen zuzuschauen, oder gehen in die Turnhalle um beim Handball zuzuschauen, oder oder oder. Die die keine Kinder haben, widmen sich der Zeit ihren Hund, gehen in die Hundeschule oder machen ausgiebige Sparziergänge durch den Wald oder um einen See. Der der nichts von alle dem hat, der schläft eh noch, weil er erst im Morgengrauen aus der Disko oder dem Pub gekommen ist. So hat irgendwie jeder seine Freizeitbeschäftigung. Leider ist das Wochenende viel zu schnell vorbei und der Alltag mit den Arbeitskollegen kommt schneller als man es sich wünscht. Dann erzählt jeder was er das letzte Wochenende getrieben hat und schon wartet man schon wieder eine gefühlte Ewigkeit auf das nächste Wochenende, und das bis man es zu denen geschafft hat, die Samstags Morgens an der Wursttheke im Supermarkt vor einem stehen, da sie es in der Woche nicht geschafft hatten einzukaufen!

Frauen haben immer Recht!
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Sobald man mit einer Frau zusammen zieht ist der Mann verloren, da die Frau immer Recht hat!

Ich bin so glaube ich, noch einer der wenigen Menschen die ihre erste feste Freundin auch geheiratet haben. Mittlerweile kommen da schon 27,5 Jahre zusammen in denen wir gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind. Verheiratet sind wir auch schon mittlerweile 22,5 Jahre, was nicht immer leicht ist. In so vielen Jahren lernt man seinen Partner immer besser kennen, heute verstehen wir uns schon fast wortlos, leider liegt die Betonung auf dem Wort „fast“. Welcher Mann kennt das nicht, die Frau bestimmt gerne über die Wohnungseinrichtung und die dazu gehörige Dekoration. Um Diskussionen zu vermeiden, geben wir oft schnell nach, da es sowieso nichts bringt mit seiner Frau darüber zu diskutieren. Frauen würden auch nie einen Fehler im Nachhinein eingestehen, schließlich müssen sie ja immer Recht behalten.

Ein kleines aber relativ teures Beispiel ist unser Flur und Küchenbelag. Als wir damals einen neuen Fußboden für die beiden Räume haben wollten, war es schnell klar, dass wir Fliesen haben wollten, bis dahin waren wir uns also einig. So wie Frauen nun mal sind, blättern sie erst einmal alle Baumarkt Prospekte durch um sich nach Angeboten um zuschauen. Für mich war klar, ich wollte etwas massives haben, Terracotta oder Feinsteinzeug, ich denke da sind wir Männer uns einig. Meine Frau dagegen wollte etwas helles, weiße Fliesen sollten es sein, ok, ein wenig melliert durften sie schon sein. All meine Versuche ihr das auszureden oder sie vom Gegenteil zu überzeugen schlugen fehl, wie auch sonst. Schließlich waren die Dinger ja im Angebot und es gab sogar günstige Leibchen(Wand-Abschlussfliesen) dafür, wie toll. Beim einpacken ins Auto und auf der Fahrt nach Hause habe ich mir schon ausgemalt wie das hinter her aussehen mag wenn da überall weiße Fliesen liegen, oh Gott.

Wie der ordentliche Handwerker nun mal ist, wurde der alte Lenoliumboden aus dem Flur und der Küche gerupft und schon konnte der Fliesenkleber angerührt werden. Intelligenter Weise läuft unser Flur konisch zu, gut das mir das am Anfang schon aufgefallen war. Nachdem die erste Reihe lag, war meine Frau hell auf begeistert, „das wird mal richtig klasse aussehen“, waren ihre Worte, warte mal ab dachte ich mir nur. Na ja, nach zich Ecken und Kanten lagen die Fließen im Flur und am nächsten Tag konnte ich verfugen. Die dösigen Leibchen noch verarbeitet und schon war der Flur und die Küche fertig. Meine Frau total happy und ich den Schalk im Nacken, „warte nur ab“ dachte ich mir und so brauchte es nur wenige Tage bis Freunde mit Kindern bei uns zu Besuch waren. Der kleine Sohn, gerade 5 Jahre jung, spielt im Flur mit der Deko meiner Frau und flutsch fliegt ein Porzellanengel auf die neuen Fliesen. Knack, da war sie die erste Macke in der schönen weißen Fliese. Natürlich kann man dem Jungen keine Schuld geben, aber nachdem die Freunde mit ihrem Kind wieder weg waren, konnte meine Frau sich das nicht erklären, das die Fliesen so schnell kaputt gehen. Tcha gute Frau, Hauptsache im Sonderangebot ne!

Da meine Frau und auch ein großer Teil meiner Kinder, also alle drei, es nicht so mit Sachen festhalten haben, viel nach und nach in der Küche die eine Gabel, Messer oder Löffel auf die tollen Fliesen. Natürlich kam bei jedem Fall auch eine neue Macke hinzu. Und wehe ich habe ihr gesagt, „hättest Du mal auf mich gehört“, da war aber ein Donnerwetter los. Heute kann man die Macken schon nicht mehr zählen, ich habe es auch schnell aufgegeben die kaputten Fliesen auszutauschen, da eh immer wieder neue hinzu kamen. Und dann kam ja noch unser schwarzer Hund, der ein paar Jahre nach dem Fliesen ins Haus zog, der natürlich auch mindestens zweimal im Jahr im Fellwechsel ist. Im Welpen-alter ging das ja noch, da hat das Fräulein noch keine Haare verloren, aber jetzt ist es der pure Wahnsinn. Sobald der Fellwechsel anfängt, kann man täglich über diese bescheuerten weißen Fliesen saugen, da es sonst aussieht wie im wilden Westen wenn die vertrockneten Büsche durch die Prärie kullern. Natürlich ist auch das, laut meiner Frau kein Problem, klar, sie geht arbeiten und ich arbeite von zu Hause aus, wer hat da wohl Staubsaugerdienst?

Jetzt fragt Ihr euch bestimmt, warum schreibt der uns diesen Quatsch. Das kann ich Euch sagen, unser Hund ist seit mittlerweile zwei Monaten im Fellwechsel und ich darf so gut wie jeden Tag diese dösigen weißen Fliesen saugen! Aber wie lautet doch so schön der Titel, Frauen haben immer Recht und beim nächsten mal kommen vernünftige Fliesen ins Haus, schließlich ist das ja Eigentum und keine Mietwohnung, da kann man ruhig den einen oder anderen Euro investieren!

PS: Wenn Eure Frau weiße Fliesen haben möchte, dann zeigt ihr kein Prospekt vom Baumarkt, sondern diese kleine Geschichte, eventuell habt Ihr Glück und sie überlegt es sich anders. Secret

 

 

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Persönliche Grenzen
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Persönliche Grenzen gibt es körperlicher wie auch seelischer Natur

Wenn man jung ist und noch große Ziele vor Augen hat liegen die Ziele die man hat, wohl in den meisten Fällen im körperlichen Bereich. Ein gutes Beispiel dafür sind Sportler. Sie trainieren ihren Körper bis über die persönliche Schmerzgrenze hinaus um an ihr Ziel zu gelangen. Ich glaube das das bei jedem Menschen so ist, bei dem einen mehr und bei dem anderen halt etwas weniger. Wenn man älter wird ändern sich bekanntlich auch die Interessen, mit auch aus dem Grund weil der Körper irgendwann mal an seine Grenzen gelangt ist und es einem nichts anderes übrig bleibt als seine Interessen zu verlagern. In meinen jungen Jahren ging es mir genauso, ich trainierte meinen Körper bis weit über die Schmerzgrenze hinaus. Einfacher wird dieses noch wenn man in einer Gruppe trainiert und man sich gegenseitig zu Höchstleistungen anstachelt. Wenn man jung ist macht einem das nichts aus, selbst wenn man mal von einer Verletzung zurück geworfen wird und man eine Weile pausieren muss. Heute würde ich mir diese Zeit gerne wieder herbei wünschen, denn zu der Zeit hatte man kaum Sorgen und das einzige Ziel was man hatte war, dass man täglich seinen Körper an die Grenzen der Belastbarkeit führte.

Leider geht diese Zeit viel zu schnell vorbei und das reale Leben holt einem dann wieder ein und ab da muss man auch wieder den wirklich wichtigen Dingen ins Auge schauen. Es gibt ja die verschiedensten Berufsarten auf der der Mensch auf unterschiedliche Weise gefordert wird. Der Handwerker wird zu größten körperlich und der Büromensch zum größten Teil geistlich gefordert. So oder so wird jeder auf seine Weise bis an die körperlichen oder seelischen Grenzen geführt. Unterschiedlich sind auch die Arten wie jeder das verkraftet. Der eine arbeitet sein Leben lang durch ohne einmal zum Arzt zu gehen, der andere lässt alles viel näher an sich heran und wird dadurch wesentlich anfälliger und dadurch auch schneller mal krank. Mittlerweile habe ich beide Berufsbilder kennen gelernt, den körperlichen Teil viel intensiver als den geistlichen Teil, aber ich kann behaupten das beide Arten einem bis an seine körperlichen Grenzen führen können.

Körperliches Arbeiten kommt für mich in diesem Leben leider nicht mehr in Frage, außer „kleinere private Aktivitäten“ wie mein Pizzaofen. Mittlerweile bin ich nun schon seit zwei Jahren dabei den Beruf des Bürokaufmannes zu erlernen und weiß mittlerweile auch, dass man nah einem acht Stunden Tag im Büro genauso kaputt nach hause kommt als wenn man den ganzen Tag auf dem Bau oder in der Fabrik gearbeitet hat. Obwohl man im Büro kaum schwer körperlich arbeiten muss, sagt der Körper einem nach einem Arbeitstag, „bis hier hin und nicht weiter“. Auch wenn die Tätigkeiten absolut unterschiedlicher Art sind, so ist der Körper doch in allen Berufsbranchen genauso gleich mitgenommen. Ich bin sogar der Überzeugung, das es schlimmer ist den ganzen Tag geistlich arbeiten zu müssen als wenn man acht Stunden den Hammer in der Hand hatte. Wenn man körperlich arbeitet kann man seinen aufgebauten Frust bei der Arbeit wieder loswerden, wobei man den seelischen Stress aus dem Büro meist mit nach hause nimmt und sich an seiner Familie aus lässt.

Gerade für Menschen die ihren Körper bei der Arbeit nicht beanspruchen, ist es daher wichtig sich nach der Arbeit einen Ausgleich zu schaffen. Dabei ist es egal ob man in Fitnessstudio oder auf den Fußballplatz geht, wichtig ist halt nur das man etwas macht. Ich habe mich für einen Hund entschieden, denn in meiner körperlichen Situation ist es für mich die Beste Art um sich von den Arbeitstag zu erholen. Leider sehe ich meinen Hund im Moment nur am Wochenende, da ich unter der Woche im Internat bin. Dann fehlt mir natürlich auch jeden Tag der Ausgleich den ich dann nur am Wochenende genießen kann.

Was ich Euch mit dieser Geschichte sagen wollte ist, wenn Ihr mal wieder einen Disput mit anderen über den Arbeitstag habt, dann solltet Ihr schon bedenken das man in jedem Beruf gleichermaßen gefordert wird. Jeder der arbeitet geht fast Täglich an seine Grenzen, egal ob es körperlich oder seelischer Natur ist, kaputt ist man nach jeder Arbeit!

Zwei hoffnungslose Parteien
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Wer sind diese Parteien die ich meine?

Es ist zum einen unsere Politik die meint den zig tausend Hartz4 Empfängern mit der 5 Euro Erhöhung ein Gefallen zu tun, und zum anderen sind es diese ewigen auf Staatskasse lebenden Hartz4lern die ich meine. Unsere Politiker sitzen mit ihren dicken Ärschen in Berlin und meinen immer noch das Deutschland ein Land sei was alle lieben. Das immer mehr Menschen mit dem Gedanken spielen Deutschland den Rücken zu kehren, da es hier zu lande immer nur den reichen gut geht und die Kleinen alles zahlen dürfen was in Berlin verzapft wird, dass bekommen Die sich immer selbst lobenden gar nicht mit. Ein Politiker belügt das ganze Land und auch seinen Arbeitgeber und bekommt noch von seinem Chef, oder in diesem Fall Chefin den Rücken gestärkt. Ein kleiner Arbeiter sollte mal versuchen einen Facharbeiterbrief zu fälschen um so einen Arbeitsplatz zu bekommen, er/sie würde sofort unter Vorhaltung falscher Tatsachen die Kündigung und wahrscheinlich noch ein Gerichtsverfahren an den Hals gehängt bekommen.  Wenn ich jetzt alle Missstände unserer Regierung hier aufzählen würde, würde ich bis Morgen oder noch länger am schreiben bleiben, deshalb verkürze ich das an dieser Stelle mal. 😉

Kommen wir zu denen die das ewige jammern für sich entdeckt haben, den Hartz4lern hier zu Lande. Es gibt wirklich Menschen die nichts für ihre Lage können und vielleicht auch durch unglückliche Umstände in diese Lage gekommen sind, aber ist das ein Grund ewig so weiter zu leben? Viele verlassen sich nur auf das Arbeitsamt, was von 30 Arbeitslosen gerade mal eine/n erfolgreich vermittelt. Warum sucht man nicht selber nach einer Stelle und legt seine Zukunft in die eigene Hände anstatt sich immer auf andere zu verlassen? Es ist doch gar nicht so schwer, fast jeder hat einen Computer mit einem Internetanschluss, selbst wenn man selber keinen hat, hat man einen Bekannten der einen hat, also zählt diese Ausrede auch schon nicht mehr. Es gibt in jeder Stadt eine Zeitung die einmal die Woche kostenlos ausgeteilt wird, dort stehen auch immer Arbeitsstellen drin. Man kann sogar in diesen Zeitungen kurze Mitteilungen kostenlos eintragen lassen, und wenn es nur „Suche Arbeit“ mit der Telefonnummer ist. Schon wieder ein Weg wo man sich selber aus der Scheiße ziehen kann. Im Internet gibt es riesige Communitys in denen man Werbung für sich selbst kostenlos veröffentlichen kann, und schon wieder eine Möglichkeit wie man Arbeit finden kann. Wenn das nicht hilft, schnappt man sich ein Branchenbuch und klappert die Firmen ab die dort drin stehen und ruft diese nach und nach an und fragt dort nach Arbeit. Zu guter Letzt noch für die die immer noch eine Ausrede haben, einfach mal mit dem Bus zu einem Gewerbegebiet fahren und dort die Firmen direkt besuchen, einfach mal nachfragen ob eine Stelle frei ist, denn Zeit hat man ja als Arbeitsloser genug.

Sollte nun noch immer jemand eine Ausrede haben um Arbeit zu finden, der sollte Politiker werden, denn dann kann er seinen ganzen anderen Kollegen bessere Bedingungen schaffen!