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DWBV (Dienstweihnachtsbaumverordnung)

Begriff:
Ein Dienstweihnachtsbaum (DWB) ist ein Weihnachtsbaum natürlichen Ursprungs oder einem natürlichen Weihnachtsbaum nachgebildeter Weihnachtsbaum,
der – ausschließlich – zur Weihnachtszeit vor und oder in Dienst- resp.
Büroräumen aufgestellt wird.

Aufstellen des Objektes:
Ein Dienstweihnachtsbaum (DWB) darf nur von sachkundigen Personen nach Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.
Dieser hat darauf zu achten, dass der DWB mit seinem unteren – der Spitze entgegengesetzten – Ende in einen zur Aufnahme von Baumenden geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird und in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird,
dass er senkrecht steht und im Umfallbereich des DWB keine zerbrechlichen oder durch umfallende DWBs in ihrer Funktion beeinträchtigbaren Anlagen vorhanden sind.

Ausschmückung und Beleuchtung:
Der DWB ist mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Hausbereichsleiters
zu versehen.
Weihnachtsbaumbeleuchtungen, deren Flammenwirkung auf dem Verbrennen
eines Brennstoffes mit – wie der Name schon sagt – Flammenwirkung beruht
(sogenannte Kerzen), dürfen nur Verwendung finden, wenn die Bediensteten
über die Gefahren von Feuersbrünsten hinreichend belehrt worden sind
und während der gesamten Brennzeit der Beleuchtungskörper ein in der Feuerbekämpfung unterwiesener Mitarbeiter mit Feuerlöscher bereitsteht.

Aufführen von Krippenspielen:
In Niederlassungen mit ausreichend Personal können Krippenspiele unter Leitung
eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen.
In der Besetzung sind folgende, in der Personalplanung vorzusehende,
Personen notwendig:
Maria: möglichst weibliche Mitarbeiterin oder ähnliche Person
Josef: älterer Kollege mit Bart
Kind: kleinwüchsiger Angestellter oder Auszubildender
Esel und Schafe: geeignete Mitarbeiter(innen)
Heilige Drei Könige: sehr religiöse Kollegen

Absingen von Weihnachtsliedern etc.:
Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter Anleitung eines sach- und fachkundigen Vorgesetzten zwanglos nach Dienstgraden geordnet
um den DWB auf.
Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke – mitunter auch als Präsente bezeichnet – können bei dieser Gelegenheit durch einen Vorgesetzten in Gestalt eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen verteilt werden. Zwar ist bei einer solchen Gelegenheit das Besprechen unerledigter Verfügungen aus dem zu Ende gehenden Arbeitsjahr nicht unbedingt gefordert, jedoch scheint es angebracht und zweckdienlich, die allgemeine Anwesenheit des Personals auch für Dienstgeschäfte zu nutzen.

Vorgenannte Richtlinien der Verordnung sind in geeigneter Weise im entsprechenden Zuständigkeitsbereich bekannt-zugeben und einzuhalten.