Der Klopper des Tages!
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Wie ein Gesellschafter mit Menschen umgeht und sich als Gut-Mensch darstellt!

Vorab möchte ich mich allerdings bei allen bedanken die so fleißig die Kommentare füllen und ein Teil meines Lebens begleiten. Aktuell bin ich wieder mit meiner Freundin zusammen, von der ich euch in diesem Bericht geschrieben habe. Nach unserer Trennung waren wir beide nicht glücklich und wir hatten schnell gemerkt, das wir ohne einander nicht mehr leben wollen. Somit haben wir uns ausgesprochen und führen seit gut 3 Monaten eine sehr glückliche Beziehung.

Aber nun zum eigentlichen Thema was auch indirekt mit meiner Freundin zu tun hat. Es geht um den ehemaligen Vermieter meiner Freundin, eine sehr ominöse Wohnungsgesellschaft in unserer Stadt. Meine Freundin hatte eine Weile in einer derer Bruchbuden gelebt und ne Menge Miete für diese Ruine bezahlt. Die Bude hatte zwar schöne große und hohe Räume, aber die Fliesen im Badezimmer waren auf dem Boden so gerissen, das man sich, wenn man barfuß darüber gehen wollte, sich die Füße aufgeschnitten hätte. Dazu kam, dass die Türen einen so großen Spalt am Boden hatten, dass man heizen konnte wie man wollte, die Räume wurden einfach nicht warm. Trotz ständiger Reklamationen meiner Freundin, wurden immer nur leere Versprechungen gemacht und natürlich nicht eingehalten. 

Wie bei den meisten Mietwohnungen ist es ja so, dass man noch drei Monate nach der Kündigung die Miete weiter bezahlen muss. Geschweige man findet einen Nachmieter! Meine Freundin hatte sofort einen Nachmieter für diese Wohnung gefunden und konnte sich somit die unnötigen Mieten sparen. Praktischer Weise hat der Nachmieter auch alle Möbel aus der Wohnung übernommen, somit brauchte meine Freundin nur ihre sieben Sachen packen um wieder bei mir einzuziehen. Leider hatte meine Freundin vergessen den Dauerauftrag für die Miete rechtzeitig zu kündigen und somit wurde eine Miete mehr überwiesen als es nötig war. Jetzt sollte man ja meinen, dass wenn man bei einer Wohnungsgesellschaft zu viel Geld bezahlt hat, das dieses umgehend zurück überwiesen wird. Denkste! Da fingen die Probleme mit diesen Leuten erst richtig an.

Die Gesellschaft besteht eigentlich nur aus einem Ehepaar in der die Frau das Geschäftliche abwickelt und der Ehemann der Inhaber ist. Meine Freundin hat diese Menschen über ihre Kinder kennengelernt, da die jüngsten Söhne zusammen in einer Klasse in der Schule gehen. Meiner Freundin wurde diese Wohnung förmlich aufgedrängt und eine Alternative (eine andere Wohnung) konnten diese Vermieter auch nicht anbieten, was mir schon komisch bei einer Wohnungsgesellschaft vorgekommen wäre. Zudem wurde meiner Freundin vor dem Einzug verschwiegen, dass es weder einen Kabelanschluss gab noch erlaubt war eine Schüssel ans Haus zu montieren. Mit DVBT hat man in diesen Vorkriegshäusern auch keine Chance Empfang zu erhalten. Meine Freundin hat diese Vermieterin mehrmals angerufen und immer wieder wurde ihr versprochen dass das Geld überwiesen wird, natürlich kam das Geld nicht. Dann auf einmal fehlte hier und da eine Unterschrift, damit die Gesellschaft das Geld überweisen könne, was natürlich auch nur Schikane war. Letztendlich dauerte es über einen Monat bis meine Freundin die zuviel gezahlte Miete zurück bekam.

Bei mir sind zu dieser Zeit schon die Alarmglocken angegangen und ich habe mich gefragt wie es sein kann, dass so eine Gesellschaft nicht in der Lage ist, mal eben eine Miete zu überweisen? Wenn man dann noch erfährt, dass die Frau des Gesellschafters einen Zweitjob hat und dazu noch Kinder gesucht hat, die sie, als Tagesmutter betreuen kann, sollte jedem klar sein, dass diese Gesellschaft ein Minusgeschäft ist. Auf jeden Fall hatte ich diese Gesellschaft angerufen, da meine Freundin die Bilder der Wohnungsübergabe für einen gewissen Zweck benötig. Der Gesellschafter war persönlich am Apparat und ich hatte ihn um die Bilder gebeten. Er meinte darauf, dass diesen Fall eine Kollegin bearbeitet zur Zeit für drei Wochen in Kur sei. Darauf hatte ich ihm gesagt, „Entschuldigung, aber in einer Gesellschaft arbeiten doch mehrere Mitarbeiter, da wird es doch einen geben der die Aufgaben der ausfallenden Person übernehmen kann“? Daraufhin behauptete der Herr Gesellschafter, „sie haben einen beleidigenden Unterton in ihrer Stimme“. Bevor ich einen Lachanfall bekomme habe, hatte ich lieber das Gespräch ergebnislos beendet.

Am nächsten Tag klingelte das Telefon, ich gehe ran und wer war dran? Der Herr Gesellschafter höchst persönlich. „Ich würde doch gerne die Bilder haben wollen wonach ich gestern gefragt hatte“? Ja sicher sagte ich. „Das könnte ich jetzt vergessen, obwohl er sie extra rausgesucht hat“, „ich wüsste schon warum.“ Ich sagte nur, „es tut mir leid, aber ich weiß leider nicht warum.“ Ich hätte eine Bewertung seiner Firma bei Google abgegeben, die negativ wäre! Es ist war, ich habe eine Bewertung bei Google abgegeben, aber ob die negativ war ist wohl Ansichtssache. Die Bewertung lautete einfach: „Unfreundlich und wenig hilfreich“ So zumindest habe ich das Telefongespräch mit dem Herrn Gesellschafter empfunden!

Jetzt kommt der Klopper:

Das Gespräch wurde auf einmal zu einer Bedrohung! Ich teile jetzt die Sätze in Er und ich. 😉

Er: Die Bilder bekommen Sie jetzt nicht mehr von mir da sie eine negative Bewertung über meine Firma abgegeben haben.

Ich: Gut, wenn Sie meinen!

Er: Seien Sie schön vorsichtig was sie so schreiben, ich weiß wo sie wohnen.

Ich: Uiihhh, jetzt schlottern mir aber die Knie!

Er: Soll ich vorbei kommen?

Ich: Gerne, ich freue mich immer über Besuch!

Er: Das wirst Du schon sehen.

Dann habe ich den Hörer aufgelegt und abgewartet. Natürlich musste ich meiner Freundin die Geschichte noch erläutern, schließlich war sie nicht über alles informiert was wir zu vor gesprochen hatten. Meine Freundin war total von den Socken und sie meinte nur, dass dieser Mann eigentlich sehr nett ist und immer freundlich sei. Zehn Minuten später klingelt es an unserer Tür. Ich mache die Tür auf und mir gegenüber steht ein großer Mann mit selbstgemachter Igelfrisur und nach vorne gewachsenen Schultern. Wahrscheinlich war er als Kind schon immer der größte in seiner Gang und hat sich dafür geschämt. Vom arbeiten kann dieser Mensch den Buckel eher nicht haben.

Er fing wieder an mit seiner Thematik, was mir einfallen würde so einen Kommentar ins Internet zu stellen, das würde sein Geschäft schädigen. Ich hatte ihn dann freundlich darauf hingewiesen, das meine Türschwelle die Grenze wäre, wenn er sie übertrete, könnte ich für nichts garantieren. Er meinte darauf, wie ich das schaffen wolle, ob ich Karate oder Kung Fu könne. Für solche Typen wie dich brauche ich nichts dergleichen! Er hat danach auch peinlich darauf geachtet das seine Schuhspitze ja nicht die Türschwelle übertritt! Meine Freundin kam gerade hinter mir vorbei und der Herr Gesellschafter meinte zu ihr, „was sagen Sie denn dazu was ihr Freund da so im Internet über meine Firma schreibt?“ Meine Freundin darauf total trocken, „das ist seine Meinung, wenn meine Freund das so sieht, wird das wohl so stimmen“.

In dem Moment überkam mich ein Lachflash und ich konnte den Mann nur noch auslachen. Er hat mir ein paar Beleidigungen an den Kopf geworfen und ich habe nur weiter gelacht und ich mit einer Geste rein gebeten. Leider hat er sich immer noch nicht getraut die Schwelle zu übertreten. Jetzt stand meine Freundin neben mir und sich den Erguss von seinem Gesülze mit angehört. Die ganze Situation war für den Mann jetzt schon so peinlich, das er nicht mehr aus der Sache heraus kam. Er hat mir sogar Hausverbot für seine Gesellschaft erteilt, obwohl ich noch nie dort war und erst recht nicht den Gedanken daran verschwendet habe dort hin zu gehen. Irgendwann hat er dann auch gemerkt das er uns nicht einschüchtern kann und hat sich wieder zurück in seine Gesellschaft oder Schrottimmobilie verzogen. Mit einem „Tschüss Du Trottel“ habe ich ihn dann verabschiedet. Mal ehrlich, wie dreckig muss es einem gehen, um sich auf so einem Niveau wie dieser Mann herunter zu lassen? Leider darf ich an dieser Stelle nicht den Namen, weder die Gesellschaft nennen. Aber wenn einer in Remscheid eine Wohnung sucht, kann er/sie mich gerne anschreiben und ich verrate dann wo man sich am besten nicht hinwendet.

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