Rezension zu: Die Söhne der Wölfin
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Ein Roman von Tanja Kinkel

Ein Roman von Tanja Kinkel

Ein Roman von Tanja Kinkel

Autor: Tanja Kinkel

Verlag: dotbooks.de

Erhältlich bei: bücher.de

Rezensiert für: bloggdeinbuch

Inhalt: Der Glanz der Macht, das Feuer des Ehrgeizes und das Herz einer Frau: Tanja Kinkels Bestseller „Die Söhne der Wölfin“ jetzt als eBook bei dotbooks.

Sie ist die Tochter eines Königs und Priesterin einer Göttin, Opfer und Täterin zugleich. Als man die etruskische Prinzessin aus ihrer Heimat verbannt, beginnt für sie das Abenteuer ihres Lebens: Ilian bringt zwei Söhne zur Welt, denen sie die Namen Romulus und Remus gibt. Den beiden soll gelingen, was ihr verwehrt blieb: Sie sollen herrschen! Doch wer nach den Sternen greift, braucht einen mächtigen Verbündeten – und nur das Orakel von Delphi kann Ilian helfen, den kühnen Plan zu verwirklichen. Aber die Gunst des Orakels hat einen hohen Preis. Und so muss Ilian als seine Spionin in das ferne Ägypten reisen, mitten hinein in den Krieg dreier Völker …

Rezension: Die Autorin Tanja Kinkel hat sich sehr viel Mühe mit der Geschichte um die Zeit vor der Stadt Rom gegeben. In der Geschichte kann man sehr viel über die Lebensarten- und Weisen der Menschen erfahren, die in der Epoche um 700 Jahre v. Chr. Geburt gelebt haben. Als Novizin einer von den Göttern bestimmten Priesterin, wird sie schwanger von einem Gott. Natürlich glaubt keiner dieser Frau, die auch die Tochter des vom Thron gestoßenen Stadtkönigs ist und unter ihrem Onkel im Tempel der Stadt lebt. Aus dieser Schwangerschaft gebärt sie zwei Söhne, die Zwillinge Romulus und Remus. In dem Roman wird die Geschichte von der Novizin Ilian, ihren beiden Söhnen und das Leben zu der Zeit vor der Weltmacht Rom erzählt. Leider wird in dieser Geschichte auch zu viel von Griechenland, Ägypten und anderen Ländern erzählt, was die eigentliche Geschichte unnötig in die Länge zieht. Denn im eigentlichen geht es doch in der Geschichte darum, den amtierenden König, der nur zum König wurde weil er seinen Bruder gestürzt hatte, wieder die Macht zu entreißen und einen der eigenen Söhne, die ja angeblich vom göttlichen Blute sind, auf dem Thron der Stadt Alba zu setzten.

Die eigentliche Geschichte um die Rivalität der Söhne und das Leben dessen im Exil fand ich sehr interessant, aber die Reisen der Mutter in Länder wo es in erster Linie um sie selber ging und sie nur ihren Namen rein waschen wollte und um die Schrift zu erlernen, fand ich ein wenig zu ausgeschweift und lenkte zu sehr vom eigentlichen Thema der Geschichte stark ab. Auch der Barde, den die Novizin kennen lernte und der zu ihrem ständigen Wegbegleiter wurde, nervte mich in der Geschichte. Das Ende der Geschichte kam dann doch ziemlich plötzlich und unerwartet.

Mein Fazit: Ein Buch was sich lohnt zu lesen, wenn man sich für die Geschichte um 700 Jahre vor Christi Geburt interessiert und wie Ägypten von zwei Völkern umkämpft wurde. Leider rückte die Hauptsache in dem Roman zu oft an den Rand und als Leser fragte ich mich des öfteren, worum es in der eigentlichen Sache eigentlich gehen sollte.

5 Gedanken zu „Rezension zu: Die Söhne der Wölfin
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  1. Michi

    Ich finde es ganz nett zu lesen, aber der historische Kontext wirkt manchmal etwas bemüht hineinkonstruiert. Als Unterhaltung nebenbei definitiv empfehlenswert, wenn man etwas mit „alten Steinen“ anfangen kann.

    Antworten
  2. shoes

    Ich finde es ganz nett zu lesen, aber der historische Kontext wirkt manchmal etwas bemüht hineinkonstruiert. Als Unterhaltung nebenbei definitiv empfehlenswert, wenn man etwas mit „alten Steinen“ anfangen kann.

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