Rezension zu dem Roman „Das Küstengrab“
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Das Küstengrab

Das Küstengrab

Autor: Eric Berg
Verlag: Limes
Erhältlich bei: Limes Verlag
Rezensiert für: Blogg dein Buch

 

Inhalt: Eine abgelegene Insel. Eine verschworene Gemeinschaft. Eine gemeinsame Vergangenheit, die sie verbindet.

Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie.

Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …

Rezension: Ich gebe zu, als „Wessi“ war ich außer in Ost-Berlin noch nie im Osten Deutschlands. Der Autor Eric Berg hat es allerdings geschafft, mich auf den Osten, vor allem aber auf die Ostsee Insel Poel, neugierig zu werden. Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, habe ich mich sofort im Internet über die Insel informiert und sogar die Dörfer, die in dem Buch immer wieder vorkommen, wieder gefunden. Das Buch selber erzählt zwei Geschichten, zum einen die der Hauptfigur und jüngeren der beiden Schwestern Lea und zum anderen die der älteren Schwester, die allerdings aus der Zeit erzählt, von der ihrer Schwester keinerlei Erinnerung mehr hat. Der Autor versteht es sehr gut die Spannung in dem Buch immer weiter zu steigern und der Leser kann das Buch einfach nicht beiseitelegen, da die Geschichten der beiden Schwestern immer mehr ineinander greifen. Der Leser erhält ein sehr genaues Bild der Insel und wie die Familien in ihrem kleinen Dorf leben. Immer wieder wird auch die Zeit vor dem Mauerfall beschrieben und wie einzelne Inselbewohner bis heute noch dem Sozialismus verfallen sind. Die meisten Bewohner allerdings haben nach dem Fall der Mauer auf ihre neue Freiheit eingestellt und das Beste aus ihrem Leben und der Insel gemacht. Die meisten Mitglieder der Jugendclique sind heute Ärzte oder klevere Geschäftsleute oder gar Künstler, während wenige immer noch so leben, als würde die Mauer noch stehen. Ohne etwas aus dem Buch zu verraten, kann ich versprechen, dass das Ende absolut un-erwartend ist und jeden Leser überraschen wird. Dank dem Autor dieses Buches bin ich so gespannt auf die Insel, das mein nächster Trip wohl gen Osten geht. Ich hoffe ich werde dann die alte Ruine von dem Kloster finden. Wenn nicht, werde ich wohl trotzdem die Seeluft und die Ruhe die diese Insel verspricht genießen.

6 Gedanken zu „Rezension zu dem Roman „Das Küstengrab“
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  1. Georg

    Ich bin über die Aktion „Blogg Dein Buch“ auf die Seite und die Rezension gestoßen. Und auch ich hab‘ noch nie was von Poel gehört. Musste gerade auf Google-Maps nachschauen, ob es die Insel tatsächlich gibt … Der Inhalt hört sich spannend an, auch wenn nicht viel verraten wird. Ich glaub ich werde mir das Buch besorgen.

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  2. Annabelle

    Huhu Schatti,

    mit ging es genauso wie Georg 😀 Aber nun hat sich wieder eine kleine Bildungslücke geschlossen. Und für alle die das lesen – ja es gibt die Insel ^^

    Und als Ossi kann ich sagen: Wir haben hier auch wunderschöne Ecken 🙂

    Liebe Grüße,
    Annabelle

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  3. Anna Schmider

    Hallo,
    ich habe das Buch auch gelesen – muss sagen, dass mir Krimis und Romane die an der Küste spielen besonders gut gefallen. Ich lese derzeit auch das Buch Ostfriesenblut – spielt ebenfalls an der Nordsee in Deutschland

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  4. Didi

    Das Buch klingt wirklich interessant, ich habe vor langer Zeit aufgehört Bücher aus unterhaltungs Gründen zu lesen. Meistens lese ich wenn ich etwas lernen will, Persönlichkeitsentwicklung oder Bücher über Programmieren 🙂

    Aber deine Rezension hat mir wieder Lust gemacht einen Roman oder Thriller zu lesen. Früher habe ich viel Simon Beckett oder Sebastian Fitzek gelesen. Ich glaube ich werde mich mal wieder daran wagen 🙂

    Wünsche dir alles Gute

    Grüße Didi

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  5. Lana

    Tolle Rezension. Die ganze Geschichte klingt für mich sehr interessant. Eine abgelegene Insel der Gedanke alleine ist fantastisch. Jetzt habe ich endlich ein spannendes Buch gefunden. Ich danke Dir und wünsche dir alles Gute!

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