Das Puppenzimmer
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Eine Rezension zu dem Roman von Maja Ilisch „Das Puppenzimmer“

Ein schaurig schöner Roman mit einem Ende das nicht zu erwarten ist.

Ein schaurig schöner Roman mit einem Ende das nicht zu erwarten ist.

Autorin: Maja Ilisch
Verlag: dotbooks
Erhältlich bei: dotbooks.de
Rezensiert für: Blogg dein Buch

 

Inhalt: „Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht …

Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder anders als erwartet!

Rezension: Ich hatte mich für dieses Buch beworben, ohne den Inhalt vorher zu lesen, einfach allein durch das Cover war ich schon an diesem Exemplar interessiert. Wie sich schnell bei Lesen für mich heraus gestellt hatte, war die Entscheidung richtig und ich wurde von der Autorin nicht enttäuscht. Die Amerikaner würden dieses Buch unter den Namen „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ nennen, wenn da nicht diese unterwartenden Geschehnisse wären, die diesen Roman zu einer tollen Lektüre werden lässt. Wer zuerst noch glaubt das es in dem Buch um Vampire handelt, wird bald schon wieder eines besseren belehrt. Das Puppenzimmer selber, ist ein abgedunkelter Raum der mit Puppen überladen scheint. Was es mit den Puppen auf sich hat, wird nach und nach, von Kapitel zu Kapitel immer klarer. Auch das Liebesleben der Hauptdarstellerin wird eine Wendung nehmen, die den Leser so nicht erahnen lässt. Dieses spielt aber nur eine beiläufige Rolle bei der 14 jährigen, denn ihre Aufgaben die sie für die Herrschaften des Hauses übernehmen muss, sind schrecklicher als sich der Leser am Anfang vorstellen kann. Nachdem Florence in das Herrenhaus eingeführt wurde, hatte sie noch regen Kontakt zu den Bediensteten des Hauses, im Verlaufe der Geschichte werden diese Kontakte immer mehr von den Herrschaften untersagt. Aber warum darf Florence keinen Kontakt zu den Angestellten haben? Warum darf sie sich in ihrer Freizeit nicht mit dem Burschen treffen, der im Haus für das Feuer und die Nachttöpfe zuständig ist? In der Geschichte wird nach und nach klarer, warum dies von den Herrschaften untersagt wird und was es mit dem Mädchen auf sich hat, was nach Florence in das Haus kommt und dem Anschein nach eine Nichte der Herrschaften ist, die angeblich verwaist ist und nun bei den Herrschaften leben soll. Das Ende ist absolut unerwartet und es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Für Freunde der Zeit um den Anfang den zwanzigsten Jahrhunderts und die dazu noch gerne spannende Romane lesen, ist dieses Buch ein absolutes Muss!

3 Gedanken zu „Das Puppenzimmer
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  1. Josi

    Halli hallo, bin gerade zum ersten mal hier und stöbere schon einiege Zeit herum… 😉 Z.B. das Buch wäre genau das richtige für mich, genau auf solche Story´s stehe ich, besonders wenn es zum Schluss ganz anderskommt als ertwartet!
    Weiter so! 🙂
    JOSI

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  2. Annette

    Klingt wirklich interessant diese Buch. Ich denke, ich werde es mal anlesen. Fahre bald in Urlaub und bin noch auf der Suche nach einem spannenden Buch.

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