Langenscheidt´s Nachbar – Deutsch, Deutsch – Nachbar
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Wer ist der perfekte Nachbar? In diesem Buch werden alle verschiedenen Möglichkeiten gegeneinander aufgewogen!

Autoren: Franz Obst, Rolf Deilbach
Verlag:  Langenscheidt
Bereitgestellt von: Blogg dein Buch
Preis: 9.99 €

Inhalt: Nachbarn sind ein Geschenk – Umtausch ausgeschlossen. Streit mit dem Nachbarn? Egal ob Mietwohnung oder Reihenhaus, Nachbarn haben wir immer. Es sind liebenswerte Mitmenschen, die uns ab und zu das Leben zur Hölle machen. Humorvoll entlarvt Franz Obst die liebe Nachbarschaft und gibt Tipps, wie man trotzdem gut miteinander auskommt.
• Damit Ihre Nachbarn lange Freude an Ihnen haben, machen Sie den große Selbsttest: Bin ich ein brauchbarer Nachbar?
• Zuhause ist es immer noch am schönsten? Von wegen! Nicht mit Ihren Nachbarn? Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihren Nachbarn in kurzer Zeit zum Wahnsinn treiben mit Aufsitz-Rasenmäher und Gartenzwergen.
• Lernen Sie Ihren Nachbarn besser kennen mit der kleinen Nachbarschaftstypologie: von der Alleinerziehenden Mutter über nachtaktive Singles zu den Dauerbewohnern mit Ewigkeitsrechten.
• Die 10 besten Strategien gegen: Laute Musik nach zehn, Schuhen von der Wohnungstür und die nicht ordnungsgemäße Mülltrennung.

Rezension: Wer Franz Obst aus dem Fernsehen kennt, der versteht auch seinen Humor den man in diesem Buch auch wieder findet. Hier werden wirklich alle Sparten von möglichen Nachbarn eingeschätzt und deren Vor- und Nachteile einer möglichen Nachbarschaft vor Augen gehalten. Natürlich sucht man sich immer selber als Nachbar in diesem Buch, um zu sehen zu welcher Gattung man gehört. Eines habe ich beim lesen in diesem Buch gelernt, den perfekten Nachbarn scheint es nicht zu geben, es kommt halt immer auf beiden Seiten am Gartenzaun oder an der Hausflurtür an. Wenn es ein gleichermaßen Geben und Nehmen gibt, ist man schon gut mit seinem Nachbarn gestellt. Die verschiedenen Konstellationen die es von der Studentenbude bis hin zum Spießbürger mit weißen Zaun vor perfekt gemähten Rasen gibt, verdeutlicht einem, das es besser ist wenn gleiches mit gleichem von Tür zur Tür lebt. Alles andere kann wie in dem Buch beschrieben zu Konflikten führen die eine friedliche Nachbarschaft erheblich stören können.

Von der Aufteilung des Buches bin ich eher enttäuscht, es ist durch die wechselnden Schriftarten und hinterlegten Farben sehr schwer zu lesen, da man immer wieder stark dadurch in der Konzentration gestört wird. Als Ratgeber für Menschen die eine Wohnung oder ein Haus suchen kann ich das Buch nur empfehlen. Da ich in dem Alter bin wo man selber schon einige Erfahrungen mit den verschiedenen Arten von Nachbarn gesammelt habe. Insgesamt ist es für die Sammlung von Langenscheidt eine Bereicherung, denn in diesem Buch kann man schon vor der Entscheidung wo man hin zieht abwiegen was auf einem zukommen kann.

Mein Dank geht an Blogg dein Buch, die mir dieses Buch ermöglicht haben und an den Langenscheidt Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

                                                                                               
 

8 Gedanken zu „Langenscheidt´s Nachbar – Deutsch, Deutsch – Nachbar
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  1. Joachim Wünnecke

    Nun ich denke ich bin eine „Multitastingnachbar“ denn ich kann ein sehr guter Nachbar sein, aber auch zu einem echten Ekelpacket werden. Ich kann durchaus zu dem einen ein „Vorzeigensachbar“ sein und zum anderen wiederum ein Ekel.
    Entscheidend ist dabei allerdings wie man mit mir umgeht und ob die Sympathie stimmt. Wenn man zu mir nicht so nett umgeht und ich die Person dann auch noch unsympathisch finde, dann kann es durchaus sein, dass wenn man mich kennt, keine weiteren Feinde braucht.
    Icvh weiß nicht, ob man solche Nachschlagewerke wirklich braucht, jedenfalls sind diese nicht wirklich ernst zu nehmen. Sie dienen lediglich der Unterhaltung und der Belustigung. Dennoch finde ich dass es ein schöner Beitrag ist.

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  2. Andy

    Das kannte ich ja noch gar nicht aber es lohnt sich bestimmt. Wir haben zwar das Glück, das wir mit allen Nachbar rings rum gut auskommen und es zu keinem Streit kommt, aber leider ist dies nicht überall so.

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  3. Maik

    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ein Krach in der Nachbarschaft allen Beteiligten das Leben zur Hölle macht. Wir hatten auch in der Nachbarschaft einen älteren herren, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte für Recht und Ordnung zu sorgen 😉

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  4. Mats

    Nachbarschaftsstreit ist wohl auch ein typisch deutsches Problem. Jeder verteidigt sein „Reich“ und macht zur Not vom Gesetz Gebrauch. Ein bisschen mehr Toleranz würde so manchen Nachbarn mal ganz gut tun.

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  5. Niko

    Gute Nachbarn sind nicht selbstverständlich. Wenn man Glück hat ist man sogar befreundet, hauptsache es gibt keinen sinnlosen Streit um die Hecke oder ähnliches.

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  6. Andy

    Das bich muss ich mal meinem Nachbar kaufen, vielleicht bringt es etwas 😉 Der ärgert mich immer wieder, aber bisher hatten wir Gott sei Dank noch keinen großen Streit wie man es immer wieder hört.

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  7. Stefan Wehmeier

    Der Spießbürger…

    …existiert nach der „Spießbürgertheorie“, die den Zins als eine – „gerechte“ – „Belohnung für Konsumverzicht“ ansieht, anstatt richtigerweise als eine – ungerechte – Belohnung für Liquiditätsverzicht auf Kosten der Mehrarbeit anderer.

    Für den Sparer erbringt die Volkswirtschaft bereits eine Leistung, wenn sie ihm den sicheren Erhalt seiner Ersparnis auf unbegrenzte Zeit ermöglicht, um sie zu einem späteren Zeitpunkt entweder verkonsumieren oder selbst in eigenes Sachkapital investieren zu können. Auf eine Liquiditätsverzichtsprämie (in Deutschland über 330 Mrd. Euro pro Jahr), die einen strukturellen Sachkapitalmangel bestehen lässt, damit zu einer Mindestverzinsung allen Sachkapitals (Verzinsung des unverschuldeten Sachkapitals: 120 Mrd. Euro pro Jahr), Überrationalisierung, „Freisetzung“ von Arbeitskräften, Vermassung und Eintönigkeit führt, besteht kein Anrecht.

    Tatsächlich gibt es einen Zinsanteil, der als „Belohnung für Konsumverzicht“ anzusehen ist, wenn nach einem Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) die Kreditnachfrage zur Finanzierung neuer Sachkapitalien deutlich größer ist als das Kreditangebot. Dann erhöht sich der Kapitalmarktzins um eine „Belohnung für Konsumverzicht“, weil in dieser Situation die Schaffung neuen Sachkapitals für die Volkswirtschaft wichtiger ist als der vorgezogene Konsum. Wird der Sachkapitalmangel kleiner, geht die „Belohnung für Konsumverzicht“ gegen Null, nicht jedoch die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins), die allein aus der Wertaufbewahrungs(un)funktion des herkömmlichen Geldes resultiert und unweigerlich zur nächsten Wirtschaftskrise (gegenwärtiger Ist-Zustand) und dann in den Staatsbankrott führt.

    Reichtum, Zivilisation, technologischer und kultureller Fortschritt entstehen aus einer funktionierenden Arbeitsteilung und nicht aus der „Fähigkeit“, auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu existieren. Dabei handelt es sich nicht um eine Frage der „Moral“, sondern des Bewusstseins. Ein Milliardär, der heute über ein Bewusstsein verfügte, würde die Hälfte seines Vermögens in die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft) investieren und den „Rest“ in die erst dann – aufgrund des Wegfalls der Rentabilitätshürde des Urzinses – wirtschaftlichen Technologien (Solarzellen, Brennstoffzellen, Elektroantriebe, Magnetschwebebahnen, etc.), die bereits zur Verfügung stehen. Zwar würde seine Rendite, wenn er selbst keine neuen Technologien beisteuert, mittel- bis langfristig gegen Null gehen, aber die kurzfristige Rendite, die er erzielen würde, wäre enorm – und die Lebensqualität, die er sich schaffen würde, wäre unbezahlbar!

    Für ein allgemeines Bewusstsein bedarf es der „Auferstehung der Toten“. Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Die Basis aller Vorurteile war (und ist noch) die Religion:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

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